Medien: HSV hat frei Bahn bei Papadopoulos

München – Nach Mergim Mavraj kann der Hamburger SV wohl bald einen zweiten neuen Innenverteidiger begrüßen. 

Kyriakos Papadopoulos (hier noch im Trikot von Bayer Leverkusen) hilft dem Hamburger SV wohl bald im Abstiegskampf. Foto: Dennis Grombkowski/Bongarts/Getty Images

Hohes Gehalt bis Saisonende

Gestern hat RB Leipzig Innenverteidiger Dayot Upamecano für zehn Millionen Euro von RB Salzburg verpflichtet, nun gibt es wohl auf Seiten der Sachsen einen schnellen Abgang eines Innenverteidigers. Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll die Leihe des Griechen Papadopoulos zum Hamburger SV nur noch Formsache sein. Im Gespräch ist eine Leihe bis Saisonende, der Innenverteidiger soll für sechs Monate angeblich zwei Millionen Euro an Gehalt erhalten. Leipzigs Sportdirektor Ralf Rangnick sagte gegenüber der Bild: „Es gibt Interesse von Vereinen, unter anderem vom HSV. Wenn Papadopoulos das will, werden wir uns einigen.“ Sollte der 24-Jährige dem Wechsel zustimmen, wäre der Engpass auf der Innenverteidigerposition beim HSV zumindest vorübergehend etwas abgemildert, Stand jetzt verfügen die Hanseaten mit Johann Djourou und Mergim Mavraj, dem Neuzugang aus Köln, nur über zwei gelernte Innenverteidiger.

Wunschspieler Gisdols

Doch nicht nur für die Quantität, sondern auch für die Qualität des Kaders könnte Papadopoulos wegweisend sein, er gilt als Wunschspieler von Hamburgs Trainer Markus Gisdol, dieser trainierte den Griechen bereits während seiner Zeit als Co-Trainer bei Schalke 04 (2011-2012). Wie schnell der aktuelle griechische Nationalspieler den Hanseaten auf dem Platz helfen kann, erscheint unklar. Derzeit hat er noch Trainingsrückstand nach einer Knie-Operation.

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