Medien: Unter zwei Bedingungen darf Schürrle zum BVB wechseln

München – Der Transferpoker um Andre Schürrle vom VfL Wolfsburg zu Borussia Dortmund nimmt Fahrt auf, berichtet der kicker.

WOLFSBURG, GERMANY - APRIL 06: Andre Schuerrle of Wolfsburg reacts missing a chance during the UEFA Champions League Quarter Final First Leg match between VfL Wolfsburg and Real Madrid at Volkswagen Arena on April 6, 2016 in Wolfsburg, Germany. (Photo by Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images)
Andre Schürrle will offenbar zu Borussia Dortmund wechseln. Foto: Stuart Franklin/Bongarts/Getty Images

Gespräch zwischen Allofs und Schürrle

So habe VfL-Manager Klaus Allofs seinen Schützling Andre Schürrle bei der Nationalmannschaft telefonisch erreicht, um über die vertragliche Zukunft zu sprechen. Allofs betonte danach erneut: „Wir wollen Andre nicht abgeben.“ Dies sei auch das Ergebnis der Unterredung gewesen. Allofs führte aus: „Er hat gesagt, dass er sich hier wohlfühlt. Wir haben eine Zeitlang gebraucht, um zueinander zu finden. Es gab manchmal Unstimmigkeiten, es gab viele Dinge, da hat es ein bisschen geknirscht. Aber gerade in den letzten Monaten gehörte Andre zu denen, die sich wirklich positiv entwickelt haben. Das führt dazu, dass man offen miteinander reden kann.“

Bedingung: Hohe Ablöse

Der kicker deutet die Lage allerdings anders: Borussia Dortmund hat offenbar schon ein 1. Angebot für Schürrle abgegeben. Wolfsburg erwartet aber eine deutlich höhere Summe, zumal Schürrle den VfL bei seinem Wechsel aus London nach Wolfsburg 32 Millionen Euro gekostet hat. Stockt der BVB deutlich auf, dann sind die finanziellen Rahmenbedingungen für einen Transfer erfüllt. „Natürlich stehen sportliche Dinge immer im Vordergrund. Aber ich darf als Geschäftsführer die wirtschaftlichen Dinge nicht außen vor lassen. Die müssen abgeklärt werden, das muss diskutiert werden“, ließ Allofs verlauten.

Kostic als Ersatz?

Die andere Bedingung: Wolfsburg braucht adäquaten Ersatz in Aussicht, um Schürrle ziehen zu lassen. Hier soll der VfL sehr um den Stuttgarter Filip Kostic bemüht sein. Erhöht also der BVB sein Angebot deutlich und findet der VfL einen Ersatz für den Angriff, sollte dem Transfer nichts im Wege stehen.

Schürrle will in die Champions League

Schürrle will zurück zu seinem Mentor Thomas Tuchel, der ihn bereits in Mainz in der Jugend gecoacht hat. Zudem, so berichtet der kicker, wolle Schürrle Champions League spielen. Wolfsburg wurde nur Tabellen-Achter, ist europäisch nicht vertreten. Allofs erklärte nun indirekt, daran trage auch Schürrle mit durchwachsenen Leistungen Verantwortung: „Die Spieler, die jetzt darüber spekulieren, die haben Einfluss darauf gehabt.“

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  • Bodo Von Niebergall

    – es ist doch wohl ein Treppenwitz für einen solchen mässig talentierten Fussballer kolportierte 42 Mio aufzuwenden – irgendjemand scheint hier was falsches geraucht zu haben !