Mkhitaryan-SMS: Ich gehe zu Manchester United

München – Henrikh Mkhitaryan hat offenbar schon länger vorgehabt, Borussia Dortmund zu verlassen.

BERLIN, GERMANY - APRIL 20: Henrikh Mkhitaryan (R) of Dortmund challenges Genki Haraguchi of Berlin during the DFB Cup semi final match between Hertha BSC and Borussia Dortmund at Olympiastadion on April 20, 2016 in Berlin, Germany. (Photo by Boris Streubel/Bongarts/Getty Images)
Henrikh Mkhitaryan (r.) spielt wohl ab kommender Saison für Manchester United. Foto: Boris Streubel/Bongarts/Getty Images

Langfristige Taktik?

Die Bild-Zeitung unterstellt dem Regisseur des BVB sogar eine langfristige, perfide Taktik, um nun endlich zu Manchester United wechseln zu können. So habe der Armenier die BVB-Führung um Hans-Joachim Watzke lange in dem Glauben belassen, er wolle in Dortmund seinen Vertrag über 2017 hinaus verlängern. Am 23. Mai habe es sogar nochmal Verhandlungen am Flughafen von Düsseldorf gegeben. Danach legte Dortmund ein unterschriftsreifes Angebot vor: Ein neuer Vertrag über vier Jahre und die Anhebung des Gehalts auf sieben Millionen Euro pro Jahr.

Mkhitaryan schickte SMS

Doch zwei Wochen später habe Mkhitaryan eine SMS an Trainer Thomas Tuchel gesendet. Darin soll gestanden haben: „Ich gehe zu Manchester United.“ Der Bericht unterstellt Mkhitaryan sogar Erpressung. Und: Schon im März soll Mkhitaryan seinen Mietvertrag in Dortmund gekündigt haben. Eine ähnliche Vorgehensweise habe er mit Berater Mino Raiola 2013 noch bei Schachtjor Donezk angewendet, um nach Dortmund zu wechseln, so der Bericht.

„Kuba“ als Ersatz?

Laut kicker bietet Manchester United nun 42,5 Millionen Euro Ablöse, am Wochenende soll der BVB den Deal wohl abnicken. Als Ersatz kommen Mario Götze vom FC Bayern, Andre Schürrle vom VfL Wolfsburg und auch die Option des von der Leihe zurückgekehrten und bei der EM für Polen groß aufspielenden Jakub Blaszczykowski infrage.

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