Modeste: „Es ist eine Sch…-Phase“

München – Anthony Modeste wurde gefeiert und bejubelt. Nach dem 3:0-Erfolg auf Schalke am 8. Spieltag fand sich der 1. FC Köln im oberen Tabellendrittel wieder. Großen Anteil daran hatte der aus Hoffenheim an den Rhein gewechselte Anthony Modeste. Der Angreifer erzielte sechs Tore in den ersten acht Partien. Sieben Spiele später sieht die Welt für den FC und Modeste anders aus.

Torflaute: Anthony Modeste ist nun seit 572 Minuten ohne einen Treffer. Foto Patrik Stollarz/AFP/Getty Images
Torflaute: Anthony Modeste hat seit nunmehr 572 Minuten nicht mehr getroffen. Foto Patrik Stollarz/AFP/Getty Images

„Es ist eine Scheiß-Phase. Schwer für mich und schwer für die Mannschaft. Aber ich bin seit acht Jahren Fußball-Profi. Ich kenne diese Perioden. Als Stürmer erlebt man sie ab und an. Man darf es nicht überbewerten“, gab Modeste im Rahmen einer Presserunde zu Protokoll. Der 27-Jährige wartet seit 572 Minuten auf sein siebtes Saisontor. Tiefpunkt der aktuellen Torflaute war die 0:1-Heimniederlage gegen den FC Augsburg, bei der der Franzose mit einem Foulelfmeter an Torwart-Schlingel Marvin Hitz scheiterte.

Stöger hält zu seinem Stürmer

„Der Torhüter hat das einfach gut gemacht. Seine Rasen-Aktion habe ich gesehen. Er will halt ablenken. Für mich spielt das keine Rolle mehr. Es ist passiert“, zeigt Modeste sich selbstkritisch. Dieses Verhalten zeigt die Mentalität des Stürmers, der sich nicht unter Druck setzen lässt und hofft, dass der Knoten schon beim nächsten Auswärtsspiel in Bremen platzt.

Der Unterstützung seines Trainers Peter Stöger kann er sich dabei sicher sein. „Das ist wichtig für einen Spieler und erst recht für einen Stürmer. Für mich ist diese Phase natürlich leichter zu überstehen, wenn der Trainer mit mir redet und mir vertraut. Ich habe Glück, diesen Trainer zu haben“, fühlt Modeste die Rückendeckung.

fussball.news ist Partner von Mein Sportradio

Diskutiere mit