England

Mourinho kündigt seine baldige Rückkehr an

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München – Ex-Chelsea-Trainer Jose Mourinho möchte dem Fußball nicht lange fern bleiben. „The Special One“ kündigt ein schnelles Comeback an. Seine unfreiwillige Auszeit kann er momentan nicht genießen.

Mourinho kann das Leben ohne Fußball nicht genießen

Jose Mourinho kündigte sechs Wochen nach seiner Entlassung beim FC Chelsea ein baldiges Comeback an. Der Portugiese sagte im Gespräch mit dem Magazin GQ zu seiner momentan Joblosigkeit: „Nein, das macht mir keinen Spaß. Ich kann meine Familie und meine Freunde um mich haben, das ruhige Leben, das ich mag, genießen – und meinen Fußball dazu. Ich kann all das gleichzeitig haben und muss nichts davon aufgeben.“

Fußball für ein glückliches Leben

Mourinho brauche diese Mischung, um wirklich glücklich sein zu können. Der 53-jährige, der sich am Samstag im Berliner Olympiastadion aufhielt und neben Joachim Watzke die Partie zwischen der Hertha und Borussia Dortmund anschaute, empfindet die aktuelle Pause zwar als „kein Drama.“ Er kündigte zugleich an: „Aber ich werde sicherlich bald zurück sein.“ Der zweifache Champions-League-Sieger (2003 mit dem FC Porto, 2010 mit Inter Mailand) wird England möglicherweise nicht verlassen: „Ich weiß im Moment noch nicht, wohin mich der Fußball führen wird. Aber als Familie wird unser Zuhause in London sein.“

Bleibt „Mou“ auf der Insel?

Zuletzt rissen die Gerüchte um eine Nachfolge von Louis van Gaal bei Manchester United nicht ab. Mourinho soll sich angeblich sogar selbst beworben haben. Er gab dazu allerdings nichts Näheres bekannt. Lieber gewährte er Einblicke in sein Seelenleben. „Ich muss immer lernen. Auch beim Fußball, in dem ich mich eigentlich als Experte fühle, bin ich nie perfekt und werde immer weiterlernen. Die Leute denken manchmal bei meiner Arbeit und auch in meinem Privatleben vielleicht, dass ich nicht bescheiden bin. Aber ich bin sehr bescheiden und immer bereit, von Leuten zu lernen, die mehr wissen als ich.“

Ehrgeiziger Mourinho

Seine öffentlichen Auftritte, in denen er andere Kollegen niedermachte oder sich eher nicht bescheiden zeigte, brannten sich jedoch in die Gedächtnisse der Menschen ein. Mourinho fand dafür eine Erklärung – seinen brennenden Ehrgeiz: „Ich habe manchmal Auseinandersetzungen mit Leuten, die nicht die gleiche Philosophie haben. Wenn man Leistungssport betreibt, will man gewinnen und hasst es, zu verlieren. Wenn man einmal gewinnt, will man auch zweimal gewinnen. Wer müde ist, kann nach Hause gehen und seinen Platz für einen anderen freimachen.

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Über Christopher Michel

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