Bundesliga

Heynckes fordert: Müller muss Fußballer das Jahres werden

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München – Bayern-Offensivallrounder Thomas Müller spielt eine herausragende Saison und belegt mit 17 Treffern nach 22 Spieltagen in der Torjägerliste Platz drei hinter Robert Lewandowski (22 Tore) und Pierre-Emerick Aubameyang (21). Für seinen ehemaligen Coach Jupp Heynckes ist der 26-Jährige Ur-Bayer aktuell allerdings die Nummer eins!

„Typisch Müller“ gegen Juve

Thomas Müller erlebte gegen Juventus Turin eine Partie, wie er sie in dieser Art schon häufiger erlebte. Lange Zeit gelang ihm rein gar nichts – die Bälle versprangen, die größte Torchance vergab er leichtfertig im Zusammenspiel mit Robert Lewandowski und überdies war er kaum wahrzunehmen auf dem Feld. Doch dann, als sich die Zuschauer bereits auf ein 0:0 zur Pause in diesem Champions-League-Achtelfinalspiel einstellten, war er da und schob den Ball eiskalt nach Vorlage von Douglas Costa über die Linie.

Müllers herausragende Bilanz

Jupp Heynckes, historischer Triple-Sieger mit den Bayern im Jahr 2013, lobte seinen ehemaligen Schützling und wurde im Kicker zitiert: „Thomas ist ein atypischer Torjäger, anders als Lewandowski oder Benzema, er bewegt sich nicht nur im Strafraum, sondern ist wahnsinnig laufstark, eine zweite Spitze.“ Müller, dessen Vertrag bis 2021 läuft, spielt für die Bayern seit Jahren bereits eine tragende Rolle. Er war in insgesamt 219 Bundesligapartien an 170 Toren beteiligt, traf 88mal und bereitete 82 vor. Seine Bilanz in der Königsklasse ist mit 34 Treffern und 16 Vorlagen in 75 Begegnungen ebenfalls herausragend.

Heynckes fordert: Müller muss Fußballer des Jahres werden

Für Heynckes steht Müller aktuell über allen anderen Spielern der Bundesliga. Der zweimalige Bundesliga-Torschützenkönig appellierte für die am Saisonende laufende Wahl zum Fußballer des Jahres: „Thomas ist der Topkandidat. Er hat es als Sportler und Typ verdient.“ Es wäre ein Debüt für den Angreifer, der bereits alle großen Trophäen auf nationaler und internationaler Ebene mit den Münchenern und der deutschen Nationalmannschaft abräumen konnte. Fußballer des Jahres wurde Müller noch nicht – im vergangenen Jahr durfte sich Kevin de Bruyne über diese Auszeichnung freuen, zuvor gewannen die Teamkollegen Manuel Neuer (2014) und Bastian Schweinsteiger (2013) diese persönliche Auszeichnung.

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