Müller genervt vom Maulwurf

München – Thomas Müller freute sich nach Abpfiff über einen souveränen 2:0 Sieg der Bayern gegen die TSG Hoffenheim. Der flexible Offensivmann machte sich nach den Unruhen der vergangenen Woche keine großen Sorgen um den Verein – und will den Bossen auch keine Tipps geben für eine Nachverpflichtung in der Defensive.

Thomas Müller spielt eine überragende Saison und erzielte 14 Treffer in 19 Partien. (Foto: Micha Will/Getty Images for MAN)
Thomas Müller spielt eine überragende Saison und erzielte 14 Treffer in 19 Partien.
(Foto: Micha Will/Getty Images for MAN)

Neuer Innenverteidiger? „Schwierig zu beantworten…“

Nach den Ausfällen von Jerome Boateng und Javi Martinez sondieren die Bosse des FC Bayern München weiter den Transfermarkt. Am heutigen Montag ist um 18 Uhr endgültig „deadline“. Thomas Müller macht sich ob der Personallage keine großen und Sorgen und beruhigte im Gespräch mit Spox: „Es gibt natürlich komfortablere Situationen als jetzt, aber wir haben eine gute Truppe und sind sehr variabel. Ich gehe davon aus, dass wir uns da nicht groß negativ beeinflussen lassen und einfach unser Ding durchziehen. Ich denke, wir haben auch so genügend Qualität.“ Freilich sie die Frage „schwierig zu beantworten.“

Vertrauen in die Bosse

Der 26-jährige äußert Verständnis für die Denke seiner Vorgesetzten. Nur wenn ein Spieler sofort weiter helfen könne, mache es auch Sinn, diesen zu verpflichten. Müller spielt gerne mit den Akteuren, die bereits im Kader stehen und lobte: „Diese Spieler haben es auch verdient – und sind genauso gut.“

Genervt vom Maulwurf

In der vergangenen Woche ging es bei den Münchenern nach der „Maulwurf-Affäre“ turbulent zu. Internas wurden ausgeplaudert und so gelangen brisante Informationen an die Öffentlichkeit. Müller gab zu: „Für uns ist das natürlich nicht belustigend und es nervt auch ein bisschen, wenn da immer versucht wird, von außen Unruhe rein zu bringen.“ Von diesen Unruhen lasse man sich auf dem Weg zu den ganzen Zielen allerdings nicht stören: „Wir wollen dem Ganzen kein Futter geben. Deswegen sind wir da recht entspannt, da passt der Sieg heute gegen Hoffenheim wunderbar ins Bild.“

Blick über den Tellerrand

So schön der Sieg gegen die Kraichgauer auch war – er ging bei einem fantastischen Sportwochenende für Deutschland etwas unter. Angelique Kerber gewann die Australian-Open und die deutschen Handballer die Europameisterschaft in Polen. „Für alle deutschen Sportfans ist das natürlich grandios. Ich bin zwar heute in Bayern-Montur hier und dafür da, dass wir das Spiel gewinnen – deshalb war da natürlich der Fokus drauf – aber als Nebensache ist das natürlich wunderbar.“ Die Handball-EM habe er verfolgt, beim Finale musste er bekanntmaßen selbst seine Arbeit verrichten.

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