Nach Hannovers Niederlage: Klaus bemängelt die Leistung, Stendel lobt Fürth

München – Nach dem deutlichen 1:4 bei Greuther Fürth hat Hannover 96 die Tabellenführung in der 2. Liga verloren. Felix Klaus fand dafür deutliche Worte, sein Trainer lobte zunächst mal die Gastgeber.

Felix Klaus musste mit Hannover eine empfindliche Niederlage einstecken. Foto: Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images

Klaus findet klare Worte

Für einen Spieler von Hannover 96 dürfte die unerwartet hohe Pleite in zweifacher Hinsicht deprimierend gewesen sein. Felix Klaus trug von 2007 – 2013 das Trikot der Fürther, wurde in deren Jugend zum Bundesligaprofi ausgebildet. Kein Wunder also, dass sich der Mann, der das erste Bundesligator für die Franken erzielte, nach der Partie enttäuscht zeigte: „Wir haben ein katastrophales Spiel gemacht. Wir wollten zwar und sind auch gelaufen, aber irgendwie hat es nicht gereicht“, sagte der Flügelspieler gegenüber Sky. Sein Trainer Daniel Stendel wollte die Schuld trotz einiger strittiger Szenen, u.a. ein nicht gegebenes Tor und einen verweigerten Elfmeter, zu Ungunsten der Hannoveraner nicht bei den Schiedsrichtern suchen: „Klar, am Ende geben diese zwei Aktionen uns zumindest die Möglichkeit, wieder in so ein Spiel zurückzukommen. Das ist ärgerlich, aber sicherlich hat es nicht nur daran gelegen heute“, wird Stendel im kicker zitiert.

Starkes Fürther Pressing

Einer der wesentlichen Aspekte für die Niederlage war für den 42-Jährigen die schwache Leistung seines Teams in der ersten Hälfte, sowie das starke Fürther Pressing: „Der Gegner hat es heute sehr, sehr gut gemacht. Wir haben es einfach nicht gut gespielt, hatten zu wenig Tempo im Spiel, sind teilweise zu ungeduldig geworden, weil der Gegner uns früh attackiert hat, obwohl wir das wussten. Deswegen haben wir das Spiel nicht so unter Kontrolle bekommen, wie wir es normalerweise können“, so Stendel gegenüber dem kicker. Die zweite Halbzeit des Bundesliga-Absteigers sei dann wesentlich besser gewesen, allerdings nicht über die volle Distanz: „Wir haben in der Halbzeit besprochen, dass wir das ein oder andere verändern wollen. Wir haben es dann in der zweiten Halbzeit auch besser gemacht, bloß muss man 90 Minuten da sein.“ Hannover ist die Tabellenführung nun erstmal los.

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