Bundesliga

Nagelsmann: „War nicht übernervös“

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München – Mit 28 Jahren ist Julian Nagelsmann der jüngste Trainer in der Geschichte der Bundesliga. Von Nervosität an der Seitenlinie will der Hoffenheim-Coach aber nicht sprechen, vielmehr aber von seinen Plänen mit der TSG.

„Es war ein tolles Erlebnis“

Am Ende musste sich Nagelsmann mit einem Punkt zum Einstand zufrieden geben, nicht unbedingt das erhoffte Ergebnis gegen den Tabellennachbarn aus Bremen. Dennoch kann der Trainer seinem Debüt an der Seitenlinie Positives abgewinnen. „Es war ein tolles Erlebnis. Ich war nicht übernervös, es ging mir gut mit der Situation“, resümierte Nagelsmann im kicker.

Einen ersten Eindruck, wie die TSG unter seiner Führung im Optimalfall spielen soll, habe man auch schon erhalten können. „Das Paradebeispiel war unser 1:0 mit der Balleroberung in der gegnerischen Hälfte. Ein Sinnbild, für das, was ich gerne sehe.“ Generell gebe Nagelsmann seinen Spielern Muster an die Hand, wie sie gegen den Gegner zu agieren haben. „Diese Prinzipien wollen wir gut auf den Platz bekommen und sie – mit einer Grundordnung auf den jeweiligen Gegner – passend schalten“, erläutert Nagelsmann sein Vorhaben.

„Ich bin kein Diktator“

Dass einige Spieler in seinem Kader älter sind, stört den 28-Jährigen nicht. Seine Autorität werde davon nicht untergraben. „Ich bin kein Diktator, der alles vorgibt. Und ich pflege einen Austausch, aber am Ende treffe ich die Entscheidungen. Ich habe keine Bedenken, dass es an Respekt mangeln wird.“ Der Rekord, als jüngster Trainer in der Geschichte der Bundesliga an der Seitenlinie zu stehen, bedeute ihm „sehr wenig“.

Viel lieber wäre es Nagelsmann, „wenn irgendwann bei Wikipedia steht, dass wir gemeinschaftlich den Abstieg verhindert haben“.

Über Max Rinke

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