Bundesliga

Ginczek: „Im Herbst will ich wieder dabei sein“

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München – Seit dem 14. Februar fällt Daniel Ginczek mit einem Keuzbandriss aus. Das ist aber nicht seine erste schwere Verletzung. Der Stürmer des VfB Stuttgart hatte bereits einen Kreuzbandriss, zudem einen länger zu behandelnden Bandscheiben-Vorfall – das alles in den vergangenen zwei Jahren. Im Interview mit der Bild-Zeitung wirkt er betrübt und zeigt sich dennoch kämpferisch.

„Schwierige Wochen“ für Ginczek

„Ich habe tatsächlich harte und schwierige Wochen hinter mir, ich würde lügen, wenn ich etwas Anderes behaupten würde. Man hat 24 Stunden am Tag mit der Verletzung zu tun, das beschäftigt einen“, so Ginczek im Interview mit der Bild-Zeitung. Seine Frau, seine Tochter und seine Eltern helfen ihm, über die schwierige Reha-Zeit hinwegzukommen.

Ginczek gab einen Einblick in seine Reha-Arbeit: „Es ist nicht so, dass ich gar nichts machen kann, im Gegenteil. Ich habe auch hier in einer Praxis Behandlung, bei der Physiotherapie wird vor allem gelympht. Dazu gibt es Elektro- und Bewegungstherapie, sechs Stunden am Tag trage ich eine Bewegungsschiene – mir wird also nicht langweilig.“

Was ist da schon ein Muskelfaserriss…

Den Moment seiner Verletzung beschrieb Ginczek: „Über einen Muskelfaserriss würde ich mittlerweile ziemlich sicher lachen… Ich habe bei der Aktion sofort gemerkt, dass das Band durch ist. Wenn man das ein Mal hatte und dann das Knacksen hört, erkennt man es sofort wieder. Ich habe zu unserem Physio Gerdi Wörn gleich gesagt: ‚Ihr könnt euch den Anruf bei Ray (Teamarzt Dr. Best, d. Red.) sparen, das Kreuzband ist hin.‘“

Der 24-Jährige zeigte sich dennoch zuversichtlich: „Ich kann herumjammern, dass es schon wieder mich getroffen hat – oder ich kann kämpfen, um noch stärker zurückzukommen. Da entscheide ich mich lieber für das Zweite.“

Sein größter Wunsch: verletzungsfrei bleiben

Er wolle eigentlich keine Prognose wagen, wann er wieder zurück ins Team kehren könne, so Ginczek. Dennoch habe er ein Ziel: „Man spricht allgemein häufig von sieben Monaten. Das Ziel, das ich mir gesteckt habe, ist, dass ich im Herbst wieder dabei bin.“ Sein größter Wunsch nach überstandener Verletzung sei es aber, „dass ich dann mal ein paar Jahre verletzungsfrei bleibe und nicht gleich wieder was passiert. Das wär‘ doch mal was…“

Über Daniel Michel

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