Bundesliga

Neuer Streit beim VfL Wolfsburg

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München – Der VfL Wolfsburg befindet sich im Sinkflug. Die unzufriedenstellenden Ergebnisse übertragen sich zunehmend auf die Stimmung in der Mannschaft. 

Stress im Straftraining

In den letzten sieben Bundesliga-Partien konnte der VW-Klub keinen einzigen Sieg einfahren. Daher strich Trainer Dieter Hecking den trainingsfreien Montag. In der gestrigen Trainingseinheit ging es dafür ordentlich zur Sache. Marcel Schäfer und Daniel Caligiuri fetzten sich aufgrund eines Einwurfs. Die Situation spielte der Deutsch-Italiener hinterher runter: „Ist doch klar, jeder will den Einwurf haben. Kein Problem, hinterher haben wir wieder gelacht. Wir halten zusammen“, sagte Caligiuri der Bild.

Auch Schäfer und Naldo gerieten aneinander

Das Duell zwischen Schäfer und Caligiuri blieb nicht der einzige Streit. Marcel Schäfer hatte noch nicht genug und legte sich auch mit Naldo an. Aufgrund von Abstimmungsschwierigkeiten kam es zwischen den beiden Abwehrspielern zu lautem Gebrüll. Der Brasilianer Luiz Gustavo erklärte die angespannte Lage so: „Man muss einfach kämpfen. Die Situation ist nicht leicht. Fehler sind normal, dann kommt die Ungeduld. Wir wollen alles richtig machen. Aber ohne Selbstvertrauen ist es schwierig. Man kann schon sagen, wir haben eine Krise.“

Allofs drohte mit Rauswürfen

Nach einer erfolgreichen letzten Saison laufen die Wolfsburger den eigenen Erwartungen hinterher. Der VfL-Geschäftsführer Klaus Allofs erhöhte nach der erneuten Niederlage den Druck auf die Profis und drohte mit Rauswürfen. Frei nach dem Motto: Wer es nicht packt, muss gehen. „Ich hoffe, dass es bei uns nicht zu viele sind“, sagte Allofs der Bild.

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Über Marcel Pramschüfer

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