Labbadia schlägt Alarm

München- Der Hamburger SV kommt im neuen Jahr nicht in Tritt: Nach einem 1:3 gegen Ajax Amsterdam und einem 1:2 gegen Drittligist Roß-Weiß Erfurt verloren die Norddeutschen zum dritten Mal in Serie. Gegen die Young Boys Bern (Schweiz) gab es eine 1:2-Pleite. Coach Bruno Labbadia zeigt sich im Gespräch mit der Bild-Zeitung besorgt.

Bruno Labbadia rettete den HSV in der letzten Saison vor dem Abstieg. (Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)
Bruno Labbadia rettete den HSV in der letzten Saison vor dem Abstieg. (Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images)

Labbadia: „Will keine Panik verbreiten“

„Niederlagen ärgern mich immer sehr. Das war ein unglückliches Spiel für uns“, so Labbadia nach der Partie gegen die Schweizer gegenüber der Bild-Zeitung. „Erfolgserlebnisse sind wichtig für uns“, ergänzte er noch. Das gesamte Trainingslager verlief für die Hanseaten alles andere als nach Plan. Daher warnt Labbadia: „Ich will keine Panik verbreiten. Aber die Rückserie wird für uns eine große Herausforderung. Die Tage hier sind nicht optimal für uns verlaufen. Wir hatten zu viele Ausfälle, konnten mit denselben Spielern kaum mal ein paar Tage am Stück trainieren.“

Spahic angeschlagen

Gojko Kacar (Knie), Albin Ekdal (Sprunggelenk) und auch Perrie-Michel Lasogga (Schulter) fallen bereits aus. Innenverteidiger Emir Spahic droht die Liste zu erweitern. „Er hat sich den Rücken verdreht. Wir wissen noch nicht, wie schlimm es ist“, so Labbadia. Bitter auch: Das Gegentor zum 1:2- gegen Bern fiel in der Nachspielzeit durch eine direkt verwandelte Ecke.

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