Niemeyer rustikal: „Haben halbes Jahr auf die Fresse bekommen“

München – Peter Niemeyer ist der Leader im Mittelfeld von Darmstadt 98. Der Klub ist akut vom Abstieg bedroht, doch nun hofft er auf die Magie des neuen Trainers Torsten Frings, mit dem er einst noch in Bremen zusammenspielte.

Peter Niemeyer (l.) gibt vor dem Bundesliga-Start eine Kampfansage ab. Foto: Lukas Schulze/Bongarts/Getty Images

Niemeyer lobt Frings

„Er ist so, wie er als Spieler war. Er hat sich immer voll reingehauen, er ist kein Verpisser! Für ihn ist keine Hürde zu hoch und kein Weg zu weit. Zudem motiviert er brutal, und auch taktisch wird er uns nach vorne bringen“, überschüttete Niemeyer in der Bild seinen Trainer mit Lob.

Aufbruchstimmung in Darmstadt spürbar

Die Aufbruchsstimmung beim Tabellenletzten sei spürbar, das Team nun eine Einheit, so Niemyer. „Wir werden nur erfolgreich sein, wenn wir alle füreinander Gras fressen. Und es gibt nichts Geileres, als wenn einer den Ball weggrätscht und alle, die draußen sitzen, ihn feiern, als hätte er gerade ein Tor geschossen.“

Niemeyer spitzt zu

Niemeyer spitzte zu: „Wir werden doch von allen abgeschrieben. Wir haben nun ein halbes Jahr auf die Fresse bekommen, lagen am Boden – aber wir stehen jetzt wieder auf!“ Und: „Wir, also das Team, das Team um das Team und die Fans haben schon so viele Schlachten gemeinsam geschlagen, jetzt packen wir das auch an. Ich werde mich in die erste Reihe stellen und weiß, dass es viele geben wird, die ebenso auf das vermeintlich Unmögliche Bock haben.

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