Nouri vor dem Aus? Wer als Nachfolger gehandelt wird:

Mit vier Niederlagen in Folge startete Werder Bremen in das neue Fußballjahr. Cheftrainer Alexander Nouri hat Medienberichten zufolge nur noch ein Spiel Bewährungsfrist. Wer könnte Nachfolger des Deutsch-Iraners werden?

Wie lange hält sich Alexander Nouri bei Werder Bremen noch im Amt? (Foto: Alexander Scheuber/Bongarts/Getty Images)

0:1 gegen Gladbach

Die Enttäuschung nach der jüngsten 0:1-Niederlage gegen Gladbach war wieder einmal groß am Bremer Osterdeich. Viel Kredit hat Cheftrainer Alexander Nouri nicht mehr bei Werder Bremen: Laut der Bild bekommt der 37-Jährige am kommenden Wochenende in Mainz seine letzte Chance. Fährt er mit seiner Mannschaft einen Dreier ein, darf er bleiben – verliert er, wird es angeblich sein letztes Spiel auf der Bremer Bank gewesen sein.

„Dazu kann ich nichts sagen“, sagte Nouri auf Nachfrage der Boulevardzeitung. Auch Sportchef Frank Baumann gab sich hinsichtlich einer möglichen Vertragsverlängerung des Ende Juni auslaufenden Arbeitsverhältnisses allweg zugeknöpft. Nach der Entlassung von Viktor Skripnik wäre es bereits der zweite Trainer-Rauswurf des SVW in dieser Saison. Doch wer soll das Ruder herumreißen?

Wer kommt als Nachfolger in Frage?

Als mögliche Nachfolger kämen Bruno Labbadia, André Breitenreiter, Holger Stanislawski und zuletzt die Vereinsikone Thomas Schaaf in Frage. Labbadia hat bereits mit dem Hamburger SV zu Genüge Erfahrung im Abstiegskampf gesammelt, und stand als Spieler von 1996 bis 1998 selbst für Werder auf dem Rasen. Breitenreiter und Stanislawski sind derzeit genau wie Schaaf frei verfügbar.

Ob sich Breitenreiter nach seinem Engagement auf Schalke aber noch einmal einen Klub mit großer Unruhe antut, ist fraglich – und Stanislawski lehnte zuletzt in Darmstadt ab, weil die Lilien einen Trainer suchten, der notfalls auch den Weg mit in Liga zwei gehen wollte. In diesem Fall käme wohl nur ein Engagement als Feuerwehrmann infrage. Und bei Schaaf, der als Institution bei den Grün-Weißen gilt, wäre es ohnehin eine Entscheidung des Herzens.

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