2. Bundesliga

Nürnberg siegt – aber Stieber fliegt nach Torjubel vom Platz

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München – Der 1. FC Nürnberg hat am 25. Spieltag der 2. Liga gegen den 1. FC Kaiserslautern einen glücklichen 2:1-Sieg eingefahren. Der Club zieht nach Punkten vorerst mit dem Tabellen-Zweiten SC Freiburg gleich. Kurios: Siegtorschütze Zoltan Stieber musste nach seinem Torjubel mit Gelb-Rot vom Platz.

Füllkrug legt Erras das 1:0 auf

Nach zunächst einer von Standardsituationen und Distanzschüssen geprägten Partie überzeugte Nürnberg mit einer Kombination über Sepsi und Füllkrug. Der Ball gelangte im Strafraum zu Patrick Erras, der den Ball aus sieben Metern ins linke Eck zur Führung einschob (19.). Der Vorsprung hielt jedoch nicht lange, drei Minuten später flankte Halfar auf Colak, der im Strafraum auf Jon Dadi Bödvarsson ablegte. Der Isländer netzte aus kurzer Distanz zum Ausgleich für Kaiserslautern ein.

Der FCK legte nach, Halfar verfehlte mit einem Heber aus 20 Metern das Tor nur knapp (25.). Doch auch Nürnberg war um Offensiv-Aktionen bemüht, Möhwald prüfte mit einem Schuss aus 13 Metern Lautern-Keeper Müller (34.).

FCN-Keeper Schäfer muss vom Feld

In der 2. Halbzeit häuften sich ungenaue Abspiele, zudem nahm das Spiel an Intensität und Fouls zu. Beide Teams konzentrierten sich auf eine stabile Defensive, große Torchancen blieben aus. Zudem verletzte sich Nürnberg-Keeper Raphael Schäfer, ihn ersetzte ab der 66. Minute Patrick Rakovsky.

In der 88. Minute folgte die überraschende Wende in einer ansonsten statisch wirkenden Partie: Lautern-Torwart Marius Müller unterlief eine Flanke von Danny Blum von der linken Seite, der eingewechselte Zoltan Stieber stand am langen Pfosten bereit und traf zum 2:1. Stieber jedoch zog beim Torjubel sein Trikot aus und sah dafür die Gelb-Rote-Karte, nachdem er schon sechs Minuten zuvor für ein Foulspiel eine Verwarnung erhalten hatte. Sechs Minuten Nachspielzeit musste der Club überstehen, in der letzten Minute parierte Keeper  Rakovsky noch einen Kopfball von Colak stark.

Nürnberg bleibt somit auf Aufstiegskurs, Kaiserslautern steckt im Mittelfeld der Tabelle fest.

Über Daniel Michel

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