Pizarro will Kirsten überholen

München – Mit seiner Erfahrung soll er Werder Bremen zum Klassenerhalt schießen. Der inzwischen bereits 37 Jahre alte Claudio Pizarro ist in der Rückrunde gefordert wie selten in den vergangenen Jahren.

Foto: PATRIK STOLLARZ / AFP / Getty Images
Claudio Pizarro (l.) schießt zukünftig die Elfmeter. Foto: PATRIK STOLLARZ / AFP / Getty Images

Neuer Elferschütze

In der Vorrunde kam der Peruaner aufgrund seiner mäßigen Fitness nur selten von Beginn an zum Einsatz. Das soll sich jetzt ändern. „Dass ich mich jetzt gut fühle. Das ist gut für mich, dann weiß ich, dass ich meine Leistung bringen kann“, sagte Pizarro im Gespräch mit dem Weser-Kurier. Zukünftig wird der 37-Jährige die Elfmeter beim SVW schießen. So will er Ulf Kirsten in der ewigen Bundesliga-Torschützenliste noch abfangen und auf Rang fünf vorrücken. Der Rückstand beträgt nur drei Tore. „Das wird zu schaffen sein“, urteilte Pizarro.

Nicht nur als Angreifer gefordert

Am wichtigsten sei aber natürlich der Klassenerhalt. Werder steckt derzeit tief im Abstiegskampf. „Das ist mir jetzt klar geworden, seit wir in dieser schwierigen Situation sind. Aber wir haben noch 17 Spiele. Es ist noch Zeit, das zu ändern“, so der Peruaner, der nicht nur als Angreifer gefragt sein wird. „Es kommt darauf an, wo und gegen wen wir spielen. Das ist natürlich erst mal eine Entscheidung des Trainers. Aber es ist mit dem Trainer abgesprochen, dass ich manchmal als einer von zwei Stürmern vorne spiele, manchmal aber auch etwas dahinter als Zehner“, erläuterte der 37-Jährige, der sein Alter offenbar immer noch nicht spürt. „Ich mache alles wie immer, nichts Neues“, sagte Pizarro mit Blick auf die Vorbereitung.

„Man muss immer weitermachen“

Als älterer Spieler will er Verantwortung übernehmen, nicht nur beim Elfmeter. „Wer nicht so viel Selbstvertrauen hat, bewegt sich nicht so viel – und hat ein bisschen Angst. Ich weiß aus der Erfahrung einfach, dass man natürlich Fehler machen kann, aber auch immer weitermachen muss“, sagte der Peruaner.

 

fussball.news ist Partner von Mein Sportradio

Diskutiere mit