Podolski will Meister werden

München- Seit Sommer spielt Lukas Podolski in der Türkei bei Galatasaray Istanbul. Im Interview mit Spox sprach der Weltmeister über seine Zeit beim FC Arsenal, die Situation bei seinem derzeitigen Klub und die Schwierigkeiten von seinem deutschen Kollegen Kevin Großkreutz.

Hat trotz elf Punkten Rückstand auf Besiktas die Meisterschaft noch im Visier: Lukas Podolski. (Photo by Denis Doyle/Getty Images)
Hat trotz elf Punkten Rückstand auf Besiktas die Meisterschaft noch im Visier: Lukas Podolski. (Photo by Denis Doyle/Getty Images)

Bei Arsenal zufrieden

„Mit meiner Zeit bei Arsenal war ich absolut zufrieden. Dort gab es keine Phase, die mir negativ in Erinnerung geblieben ist“, sagte der Offensivspieler. In 60 Ligaspielen zwischen 2012 und 2015 kam er auf 19 Treffer, doch am Ende seiner Zeit in London kam er immer seltener zum Einsatz. Podolski betonte dennoch: „Ich muss keinem mehr etwas beweisen, was ich kann. Ich weiß, dass ich meine Leistungen bringe, wenn ich regelmäßig spielen darf.“

„Wollen Meister werden“

„Der dritte Platz in der Liga ist auch nicht so katastrophal, wie es vielleicht dargestellt wird“, mahnte Podolski zu mehr Ruhe im Umfeld von Galatasaray nun. Er stellte aber klar: „Wir wollen Meister werden, daran ändert sich nichts.“ Mit seiner persönlichen Erfolgsquote wirkt er zufrieden. “Neues Land, neue Menschen, weit weg von zu Hause. Wenn man diese Umstände betrachtet, läuft es für mich super“, sagte der 30-Jährige angesichts seiner Bilanz von acht Toren und vier Assists in 17 Spielen.

Der Wechsel zu Galatasaray habe ihn nicht nur sportlich, sondern auch persönlich weitergebracht, führte der Nationalspieler und Weltmeister von 2014 aus: „Ich lebe in einer tollen Stadt, ich habe neue Menschen kennengelernt und das wird mich auch für die Zeit nach dem Fußball weiterbringen.“

Podolski: Formfehler hat Großkreutz geschadet

Podolski sprach auch über die Situation von Kevin Großkreutz. Der Ex-Dortmunder ist vom Heimweh geplagt und will „Gala“ wieder verlassen. Aufgrund eines Formfehlers beim Wechsel bestritt Großkreutz noch kein Spiel für die Türken. „Sicherlich war es ein Problem für ihn, dass er nicht spielen und dadurch keine Bindung herstellen konnte. Er hat ja nur trainiert. Passiert dieser Fehler beim Transfer nicht wäre vieles für ihn einfacher gewesen“, meinte Podolski.

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