Bundesliga

Polizei fasst Tatverdächtigen nach Anschlag von Dortmund – Habgier als Motiv?

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Zehn Tage nach dem Bombenattentat auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen.

Zehn Tage nach dem Bombenattentat auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Dies teilte die Bundesanwaltschaft am Freitagmorgen mit. Dabei handelt es sich um einen 28-jährigen deutschen und russischen Staatsangehörigen. Spezialkräfte der GSG 9 haben den mutmaßlichen Täter am frühen Freitagmorgen im Raum Tübingen gefasst.

Der Beschuldigte steht in dem Verdacht, am 11. April 2017 den Anschlag auf den Mannschaftsbus von Borussia Dortmund verübt zu haben. Ihm wird versuchter Mord, Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion sowie gefährliche Körperverletzung zur Last gelegt.

Das Motiv des Verdächtigen soll nach übereinstimmenden Berichten von Spiegel online und Bild-Zeitung Habgier gewesen sein. Mit dem Anschlag habe er einen Kurssturz der BVB-Aktie erzwingen wollen, weil er damit nach dem vorherigen Kauf von Optionsscheinen einen Gewinn von bis zu 3,9 Millionen Euro hätte erzielen können.

Bei dem Attentat vor dem Viertelfinalhinspiel der Champions League gegen AS Monaco war der BVB-Profi Marc Bartra am Handgelenk und Arm verletzt worden; der Spanier musste operiert werden. Ein Polizist, der den Bus auf dem Motorrad begleitete, erlitt ein Knalltrauma und einen Schock.

Die Begegnung war aufgrund der Vorkommnisse um einen Tag verlegt worden, die Westfalen unterlagen 2:3. Im Rückspiel in Monaco verlor Dortmund am vergangenen Mittwoch mit 1:3 und schied aus der Champions League aus.

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