Prödl: „Werder bleibt drin“

München – Sebastian Prödl wechselte im Sommer ablösefrei von Werder Bremen zum Premiere League Aufsteiger FC Watford. Auf der Insel hat er im Match gegen Tottenham Hotspur nach einer Wadenverletzung sein Comeback gefeiert. Im Interview mit dem kicker spricht der gebürtige Österreicher über seine neuen Erfahrungen in England und ordnet seinen Ex-Club im Abschluss-Tableau der Bundesliga ein.

Sebastian Prödl glaubt an den Klassenerhalt seiner ehemaligen Mannschaftskollegen von Werder Bremen. (Foto: getty)
Sebastian Prödl glaubt an den Klassenerhalt seiner ehemaligen Mannschaftskollegen von Werder Bremen. (Foto: getty)

„Gibt Schwächere Teams als Werder“

Der eigens ernannte „Werder-Fan“ Sebastian Prödl ist sich sicher, dass die Grün-Weisen in der Bundesliga die Klasse halten. „Ich hoffe dass die Rückrunde etwas runder verläuft und bin überzeugt, dass Werder den Klassenerhalt schafft“, äußerte der Innenverteidiger. Doch der Club von der Weser kommt punktetechnisch auf die schlechteste Hinrunde seit über 40 Jahren. Dennoch glaubt der Innenverteidiger an seine ehemaligen Teamkollegen: „Ich sehe in der Bundesliga schwächere Mannschaften als Bremen.“ Welche dies seiner Meinung nach sind, ließ er aber offen.

„Schnell die 40-Punkte-Marke erreichen“

Die Ziele des ehemaligen Bremers mit dem Premiere League Aufsteiger sind klar abgesteckt.
„Wenn wir so weitermachen, können wir schnell diese ominöse Marke von 40 Punkten erreichen.
Auch in England heißt es wie in der Bundesliga: Mit diesem Punktestand steigt man nicht ab“,
gab Prödl seine Vorstellungen preis. Doch insgeheim könnte sich der Österreicher mehr erhoffen: Watford steht in der Tabelle im gesicherten Mittelfeld und hat 12 Punkte Abstand auf einen Abstiegsplatz.

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