PSG: Torwart Sirigu bleibt in Paris

München – PSG Ersatztorwart Salvatore Sirigu hat sich gegen einen Wintertransfer entschieden. Er möchte weiterhin seinen verlorenen Stammplatz bei Paris zurückgewinnnen. Seit dem Sommer löste ihn Kevin Trapp als Nummer eins bei den Franzosen ab.

Paris Saint-Germain's Italian goalkeeper Salvatore Sirigu warms up during the French League Cup football match between Paris Saint-Germain (PSG) and Saint-Etienne (ASSE) at the Parc des Princes stadium in Paris on December 15, 2015. AFP PHOTO / FRANCK FIFE / AFP / FRANCK FIFE (Photo credit should read FRANCK FIFE/AFP/Getty Images)
Derzeit nur die Nummer zwei hinter Kevin Trapp: PSG-Torwart Salvatore Sirigu. (Foto credit should read FRANCK FIFE/AFP/Getty Images)

Andere Angebote waren nicht überzeugend

Zuletzt wurde mehrmals über einen Abgang von Sirigu spekuliert. Als Interessenten nannte man Bordeaux, FC Turin, Sunderland oder gar Aston Villa. All diese Angebote überzeugten den italienischen Torwart nicht. Allerdings besteht die Gefahr bei zu wenig Spielpraxis seinen Platz in der italienischen Nationalmannschaft zu verlieren. Der 29-jährige ehemalige Palermo Schlußmann hat sich entschieden sein Abenteuer bei Paris weiterzuführen. Seit 2011 spielt Sirigu bei PSG und war bis zu Trapps Ankunft unangefochtene Nummer eins bei den Hauptstädtern.

„Die erhaltenen Angebote waren für ihn aus sportlicher Sicht nicht überzeugend . Er fühlt sich immer noch wohl bei PSG. Weiterhin hofft er Coach Blanc mit seinen Leistungen zu überzeugen, um wieder Stammtorwart zu werden. “, erklärte sein Agent Giovanni Branchen bei Francefootball.

Platz in der Nationalmannschaft in Gefahr

Angebote aus Frankreich schlug Sirigu aus, da er aus Respekt zu PSG bei keinem anderen französischen Klub spielen wollte. Laut Stimmen aus dem Umfeld will der Torhüter in Paris bleiben und weiter hart trainieren. Er möchte seinem Trainer die Entscheidung um die Torhüterposition so schwer wie möglich machen.

Mit dieser Entscheidung geht Salvatore Sirigu ein großes Risiko ein. Vier Monate vor der Euro könnte er nicht nur seinen Platz im Verein, sondern auch seinen Nationalmannschaftsplatz hinter Gianluigi Buffon
zu verlieren. Eine Garantie zur Teilnahme an der EM hatte Azzuri-Coach Conte ihm nicht aussprechen wollen.

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