Reaktionen zu den Sonntagsspielen der Bundesliga

München – Eine Auswahl an Stimmen zu den Spielen VfL Wolfsburg – 1899 Hoffenheim (2:1) und SC Freiburg – 1. FC Köln (2:1) bei Sky.

Diego Benaglio und der VfL Wolfsburg haben gegen Hoffenheim nach Rückstand noch gewonnen. Foto: Getty Images

Wolfsburg – Hoffenheim:

Daniel Didavi (VfL Wolfsburg): „Es war überragend. Wir haben es endlich mal geschafft, das ganze Stadion mitzunehmen. Dann ist hier eine ganz andere Stimmung. Wir haben es geschafft, das Spiel gegen eine gute Mannschaft zu drehen. In der zweiten Halbzeit haben wir als Mannschaft ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Wir waren unter Zugzwang, der Sieg war extrem wichtig. Wenn wir so spielen wie in der zweiten Halbzeit, dann können wir gegen jeden gewinnen.“

Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg): „Der Trainer hat uns nichts in den Tee getan, er hat uns gründlich den Kopf gewaschen und jedem mal eine Kopfnuss gegeben. Die hat Früchte getragen. Für uns war das enorm wichtig, wir sind sehr froh. Aber wir sollten nicht viel reden, sondern weiter handeln.“

Diego Benaglio (Kapitän VfL Wolfsburg): „Der Trainer hat uns in der Pause aufgeweckt. Er hat relativ deutlich gesagt, was er in der zweiten Hälfte anders haben will. Die Reaktion war die richtige. Als Mannschaft haben wir es insgesamt in der zweiten Halbzeit viel besser gemacht.“

Julian Nagelsmann (Trainer 1899 Hoffenheim): „Wir hatten eigentlich eine ganz gute Kontrolle über das Spiel und hätten es frühzeitig entscheiden können. Dann haben wir zweimal kläglich verteidigt. Die Anlage war ganz gut heute, aber wir haben zu sorglos gespielt. Wolfsburgs Kader ist schon gut, die stehen in der Tabelle in der völlig falschen Region.“

Oliver Baumann (Torwart 1899 Hoffenheim): „Wolfsburg wollte es ein Stück mehr als wir. Die entscheidenden Zweikämpfe haben wir leider verloren. So ein Spiel musst du abarbeiten, da musst du dich reinkämpfen. Es darf uns aber nicht aus der Bahn werfen. Wir hätten einen Riesenschritt machen können, den haben wir versäumt.“

Kerem Demirbay (1899 Hoffenheim): „So ein Spiel darfst du nicht verlieren. Erst recht nicht, weil unsere Konkurrenten gestern gepatzt haben. Wenn wir es clever ausspielen und die individuellen Fehler nicht machen, dann gehen wir mit drei Punkten nach Hause. Unser Trainer ist sauer, genauso wie jeder von uns auch.“


Freiburg – Köln:

Maximilian Philipp (SC Freiburg) …

… zum 49.999 Bundesliga-Tor: „In einer Zeitung stand, dass ich das 50.000 Tor schießen sollte. Ein Tor weniger ist jetzt auch nicht schlimm. Hauptsache es hat zum Sieg gereicht.“

Vincenzo Grifo (SC Freiburg): „Wir sind sehr gut reingekommen. Wir wussten, dass wir aggressiv sein müssen. Köln hat heute mit einer Fünferkette gespielt. Da ist es schwierig, die Zwischenräume zu finden. In der Halbzeit haben wir uns dann vorgenommen, dass wir nochmal alles rausholen und die drei Punkte holen. Das haben wir geschafft.“

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln) …

… zu Torwart Thomas Kessler: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Kessler. Mit Timo Horn haben wir den Torwart verloren und keinen neuen geholt. Wir sind bestätigt worden. Beim Freistoß muss er hin, dann ist es halt okay.“

Neven Subotic (1. FC Köln): „Das Spiel war sehr dreckig. Es war nicht unfair, aber es war ein brutales Kampfspiel.“

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