Renato Sanches verrät sein Rückennummer-Geheimnis und betont: „In Wahrheit sind wir alle entspannt“

München – Renato Sanches wechselte im Sommer 2016 für die Grundablösesumme von 35 Millionen Euro von Benfica Lissabon zum FC Bayern München. Nach wenigen Wochen stieg Sanches vom Stamm- zum Ergänzungsspieler ab. Nun sprach der Europameister über seine schwierige Eingewöhnungsphase in München, auch wenn ihm zahlreiche Stars des FC Bayern bei der Integration helfen.

Renato Sanches (r.) verrät sein Rückennummer-Geheimnis. Foto: Getty Images

Wechsel war ein Muss für Sanches

Die Münchner tz hat ein Interview von Sanches bei Sport TV + übersetzt und seine wesentlichen Aussagen zusammengefasst. So verriet Sanches, dass ihn der Abgang von Benfica traurig gemacht habe, doch es habe keine andere Lösung gegeben, um sich sportlich weiterzuentwickeln. „In ein neues Land zu gehen, war ein heftiger Wechsel für mich“, räumte Sanches ein. „Aber jeder Spieler, der den nächsten Schritt gehen will, muss auf diese Art von Situationen gefasst sein.“ Beim Essen habe er sich schon ein wenig der deutschen Kultur angepasst: „Ich esse mehr Bratwürste als Bifanas.“ Bifanas ist in Portugal ein beliebter Sandwich mit Schweinefleisch. Jedoch habe er beim Erlernen der Fremdsprachen noch Probleme: „Englisch spreche ich nicht so gut und deutsch noch weniger.“

Alaba und Ribery helfen ihm besonders

Froh ist er darüber, von seinen Teamkollegen gut aufgenommen worden zu sein. „Mit den Spielern, die portugiesisch sprechen, verbringe ich natürlich die meiste Zeit, aber ich spreche auch sehr viel mit Alaba und Ribery. Sie haben mir sehr geholfen“, betonte Sanches. Und ohnehin wollte er mal klarstellen: „Die Leute denken, dass wir eine Mannschaft voller Stars sind, in Wahrheit sind wir aber alle ziemlich entspannt.“

Warum er die Nummer 35 trägt:

Sanches klärte auch über seine Rückennummer auf. Bei Benfica besaß er die Nummer 85, weil sie die 8 beinhaltet hatte, die für einen Mittelfeldspieler steht. In der Bundesliga sind Nummern nur bis 40 erlaubt, weshalb er die 35 wählte. „Ich musste sofort an Benfica denken und daran, dass sie 35 Ligatitel gewonnen haben und ich beim 35. mit von der Partie war.“

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