Bundesliga

Rettig kritisiert geplante DFL-Reform

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München – Der Manager des FC St. Pauli, Andreas Rettig, hat die geplanten DFL-Reformen bezüglich der Umverteilung von TV-Geldern stark kritisiert. Demnach würden die Klubs der 2. Liga übergangen.

„Wir haben uns loyal verhalten“

Wie Rettig dem Express sagte, sei er „sehr enttäuscht, „dass die Bundesligisten beginnen, das Fell des Bären zu verteilen, bevor dieser erlegt ist“. Grund für die Kritik Rettigs ist der Wunsch von 16 Vereinen der ersten Liga, gegenüber der Premier League konkurrenzfähig zu bleiben, was auch mit der Reduzierung von TV-Geldern an die Zweitligaklubs erwirkt werden soll.

Rettig selbst hatte im vergangenen Herbst vorgeschlagen, Vereine, die von Investoren unterstützt werden, nicht weiter von den TV-Geldern profitieren zu lassen. Nach heftiger Kritik zog der 52-Jährige diesen Vorschlag zurück.

„Wir haben uns damals loyal verhalten. Wir wollten den Solidaritätsgedanken in der Liga nicht gefährden“, sagte er. „Diesen Eindruck habe ich angesichts dieses Treffens von den Initiatoren nicht.“

 

Über Max Rinke

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