Bundesliga

Robben sauer auf Bayern-Maulwurf

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München – Auch nach dem Heimsieg gegen Hoffenheim ist beim FC Bayern die Maulwurf-Affäre weiter großes Thema. Arjen Robben regte sich nach dem Spiel sehr über den bislang anonym gebliebenen Kollegen auf, der Interna weitergegeben hatte.

„Derjenige, der sowas macht, muss sich an der eigenen Nase fassen. Für ihn ist das wahrscheinlich das Peinlichste, denn das gehört nicht in den Fußbal“, sagte der Niederländer nach dem Spiel gegen die TSG. Seitdem er in München ist, sei das bereits drei, vier Mal passiert. „Wenn du Profi bist, dann machst du das nicht“, sagte Robben verärgert. Auch bei seinen früheren Stationen in Madrid und beim FC Chelsea seien solche Indiskretionen immer mal wieder vorgekommen. Mit Professionalität aber habe das in seinen Augen nichts zu tun, unterstrich Robben.

Im Kader soll es angeblich brodeln

Ein anonymer Spieler hatte im kicker die Stimmung in der Mannschaft als „nicht gut“ bezeichnet. Gründe seien die zahlreichen Verletzungen und ein schlechtes Verhältnis zwischen Guardiola und der Mannschaft. Im Kader „brodele“ es.

Lahm: Mannschaft intakt

Auch Kapitän Philipp Lahm ist enttäuscht vom unbekannten Mitspieler: „Es ist schade“, sagte er. Bei der Titeljagd sei dieser Vorfall „sicher nicht förderlich“. Die Stimmung im Team, betonten aber beide, sei gut. „Die Mannschaft ist intakt und folgt dem Trainer“, meinte Lahm.

Über Carsten Ruge

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