International

Ronaldo und Alves im Clinch

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München – Dass Lionel Messi zum fünften Mal Weltfußballer geworden ist, kann Cristiano Ronaldo nur ein Dorn im Auge sein. Dennoch hatte der portugiesische Weltstar nach der Verkündung immerhin ein zustimmendes Lächeln für den neuen Titelträger übrig. Ein Mannschaftskollege von Messi hingegen sah noch nie ein gutes Haar an Ronaldo – so auch im Anschluss an die diesjährige Gala.

Alves sieht Neymar vor Ronaldo

Dani Alves vom FC Barcelona und somit Teamkollege des „Ballon d’Or“-Gewinners kann Cristiano Ronaldos selbstbewusste Art partout nicht ausstehen. Das zeigte er auch nach der Gala in Zürich. „In der Fußballwelt überrascht mich nichts mehr, aber ich bin nicht einverstanden mit dem Stimmen-Unterschied zwischen Neymar und Ronaldo“, äußerte der Brasilianer bezüglich des dritten Platzes von Neymar hinter „CR7“ und fügte hinzu: „Wenn Messi nicht gewonnen hätte, dann hätte es Neymar sein müssen. Es überrascht mich, dass er nicht Zweiter wurde, aber sie weinen gleich, wenn ich so etwas sage“. Ein verbaler Seitenhieb für Ronaldo, den Weltfußballer von 2014, und seine Unterstützer bei Real Madrid.

Heftige Diskussion hinter den Kulissen 

Fernab des Trubels sollen sich Alves und Ronaldo hinter den Kulissen laut der spanischen Zeitung Marca ein heftiges Wortgemenge geliefert haben. Die Stars der rivalisierten Top-Klubs tauschten angeblich keine Freundlichkeiten aus. Die genaue Wortwahl wurde aber nicht an die Öffentlichkeit getragen.

„Egal, was Ronaldo macht“

Für Alves hat der Portugiese zudem keine Berechtigung, Weltfußballer zu werden, da „der beste Spieler der Welt jemand sein sollte, der das Spiel beeinflusst, nicht jemand, der nur viele Tore macht“. Der nächste Nackenschlag für Ronaldo. Dennoch betonte Alves, dass es  ihn nicht interessiere, „was Cristiano macht“. Ronaldo hat sich darüberhinaus noch nie öffentlich über Alves ausgelassen. Der nächste „Clasico“ und somit ein direktes Aufeinandertreffen der Rivalen wartet bereits Anfang April.

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