Bundesliga

Rückendeckung für Ben-Hatira

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München – Sein Abgang bei der Hertha war unrühmlich. Bei der Vorstellung in Frankfurt hat sich Änis Ben-Hatira für die Rangelei mit Ex-Teamkollege Mitchell Weiser entschuldigt. Rückhalt bekommt er von Eintrachts Sportdirektor Bruno Hübner.

Streit im Bus eskaliert

Ben-Hatira war nach dem 3:3 seines Ex-Clubs in Bremen auf dem Rückweg nach Berlin im Mannschaftsbus mit Teamkollege Mitchell Weiser aneinandergeraten ist. Nach dem Vorfall löste Hertha BSC den Vertrag mit dem Deutsch-Tunesier auf, Frankfurt griff sofort zu. Bei seiner Vorstellung bedauerte Ben-Hatira den Vorfall. „Was ich getan habe, war nicht in Ordnung. Ich habe mich entschuldigt. Eigentlich bin ich ein disziplinierter Spieler. Es wird von meiner Seite aus so nie wieder vorkommen“, zeigt sich der Offensivmann einsichtig.

 Thema für Hübner abgehakt

Auch für Sportdirektor Bruno Hübner ist das Thema abgehakt. Eine Rauferei kann immer mal passieren. Änis hat sich entschuldigt und er bekommt bei uns die Chance zum Neustart“, sagte Hübner.  „Es gab eine Konstellation, die wir einfach wahrnehmen mussten. Der eigentlich gute Charakter und seine fußballerische Qualität sind dem Trainer und mir bekannt“, ergänzte Hübner. Ben-Hatira selbst sagte, dass es auch die Möglichkeit gab, bei Hertha zu bleiben. Nachdem sich die Chance mit der Eintracht allerdings ergeben hatte, wollte er sie unbedingt wahrnehmen.

Über Carsten Ruge

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