Bundesliga

Rückendeckung für Stevens

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München – Durch die Heim-Niederlage gegen den Aufsteiger Darmstadt 98 ist die Abstiegsnot der TSG Hoffenheim noch akuter geworden. 

Schwache Bilanz unter Stevens

Ende Oktober wurde Huub Stevens als Retter verpflichtet. In den letzten beiden Spielzeiten bewahrte er den VfB Stuttgart zwei Mal nacheinander vor dem Abstieg. Die gleiche Entwicklung erhofften sich die TSG-Verantwortlichen von der Verpflichtung des Holländers. Die bisherige Stevens-Bilanz sieht jedoch ernüchternd aus: In zehn Spielen holte Hoffenheim nur einen einzigen Sieg.

Rosen steht hinter Stevens

Beim Rückrundenauftakt nahm die Talfahrt weiter ihren Lauf genommen, so dass die öffentliche Kritik auch Huub Stevens erreicht hat. Nach Informationen der Bild steht der Trainer für Alexander Rosen allerdings nicht zur Debatte: „Es ist keine Alternative, den Laden zuzumachen. Und ein Trainerwechsel ist auch keine Alternative“, so der Hoffenheim-Manager.

Nagelsmann ist keine vorzeitige Option

Im Falle einer Trainerentlassung würden sich die Kraichgauer ohnehin in einer Zwickmühle befinden. Julian Nagelsmann, der als Stevens-Nachfolger in der kommenden Spielzeit fix ist, steht innerhalb der Rückrunde noch nicht zur Verfügung. Der 28-Jährige absolviert derzeit seine Ausbildung zum Fußball-Lehrer.

Wegweisendes Spiel in Bremen

Huub Stevens setzt im Abstiegskampf auf die Mentalität innerhalb der Mannschaft: „Wir müssen noch mehr zusammen halten und den Spielern das Vertrauen aussprechen.“ Am nächsten Spieltag kommt es zu einem weiteren wegweisenden Duell. Im Auswärtsspiel bei Werder Bremen gibt es die Chance die Distanz auf den Relegationsplatz zu verkürzen. Andernfalls laufen die Hoffenheimer Gefahr, dass der Abstand zum rettenden Ufer uneinholbar groß wird.

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Über Marcel Pramschüfer

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