Bundesliga

Sagnol will als Trainer in der Bundesliga arbeiten und sieht Schwächen bei Bayern-Youngster Kimmich

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München – Neun Jahre lang (2000-2009) spielte Willy Sagnol beim FC Bayern München, gewann mit dem Rekordmeister zahlreiche Titel und war als Rechtsverteidiger maßgeblich an diesen Erfolgen beteiligt. Bei Sky 90 sprach er über einen möglichen neuen Rechtsverteidiger der Bayern und verriet seine Zukunftspläne.

Ist Kimmich zu unerfahren?

Wer ersetzt im Sommer an der Säbener Straße Philipp Lahm, der seine Karriere beendet? Möglicherweise wird die Nachfolge mit Joshua Kimmich intern geregelt. Eine Lösung, die in den Augen Sagnols nicht optimal wäre: „Ein Außenverteidiger ist zuerst ein Verteidiger. Kimmich hat mehr Potenzial, um in der Mitte zu spielen. Im Zweikampf hatte er im letzten Jahr einige Probleme gehabt“, verwies der Franzose bei Sky 90 – Die Kia-Fußballdabette auf die defensiven Schwächen des 22-Jährigen. Allerdings sei nicht nur die mangelnde Zweikampfqualität, sondern auch die taktische Ausrichtung der Münchner ein Grund, der gegen Kimmich als Außenverteidiger spräche: „Die Bayern spielen sehr dominant. Die Verteidiger sind daher oft in einer 1:1-Situation. Dafür braucht man Verteidiger mit Erfahrung, die Kimmich noch nicht hat“, verwies der Champions-League-Sieger von 2001 darauf, dass Kimmich erst seit 2015 in der Bundesliga spielt.

Sagnol als Bundesligatrainer?

Ob Sagnol selbst irgendwann einmal Kimmich trainiert? Zumindest lässt seine Aussage auf ein konkretes Ziel schließen. Zwar gäbe es „momentan keine Pläne“, sagte der Ex-Coach von Girondin Bordeaux in Bezug auf seine Zukunft, fügte allerdings an: „Aber der deutsche Fußball ist attraktiv wie nie. Ich würde gerne als Trainer nach Deutschland zurückkommen.“

Über Stefan Katzenbach

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