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Sahin hofft auf Comeback zur Rückrunde

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München – Es hat sich einiges getan, seit Nuri Sahin das letzte Mal für Borussia Dortmund auf dem Platz stand. Am 28. Februar 2015 war das Revier-Derby gegen Schalke, der BVB gewann 3:0. Der Trainer an der Seitenlinie hieß noch Jürgen Klopp, die Borussia kämpfte sich gerade aus den Untiefen der Tabelle zurück nach oben – Rückstand auf den FC Bayern München: 30 Punkte.

Nur noch fünf Punkte Rückstand auf den FC Bayern

Nun heißt der Übungsleiter in Dortmund Thomas Tuchel, die Mannschaft erinnert sportlich stark an die großen Zeiten vergangener Jahre – Rückstand auf den FC Bayern München: zuletzt auf fünf Punkte verringert. Man wähnt sich zurück im Konzert der Großen.

Warten auf die Rückkehr ins Teamtraining

Und einer, der sich danach sehnt, endlich Teil dieser aufstrebenden Mannschaft zu werden, sagt: „Ich freue mich auf den Tag, an dem ich konkurrenzfähig bin und sagen kann: Ich bin bereit für alle Aufgaben, die Tuchel mir stellen will.“ Nuri Sahin meldet sich im kicker zurück zu Wort, acht Monate ist es nun her, dass er gegen den Ball getreten hat. „Ich hoffe, dass ich in der Rückrunden-Vorbereitung und im Trainingslager in Dubai wieder alles machen kann“, sagt der 27-Jährige. Sein Trainer wird es gerne hören. Sahin, der sich am 23. Spieltag der vergangenen Saison einen Faserriss im Adduktorenbereich zuzog und nach etlichen Rückschlägen nun endlich auf dem Weg der vollständigen Genesung zu sein scheint, hält schon jetzt große Stücke auf seinen Coach – und freut sich auf den Tuchel-Fußball.

Sahin lobt Tuchel: „Kann es gar nicht zurückgeben“

„Mir gefällt es gut, dass wir viel Ballbesitz haben und sehr dominant auftreten. Das entspricht meinen Idealen. Was der Trainer von seinen Vorstellungen in nur fünf Monaten schon umgesetzt hat, das ist top“, lobt Sahin den Dortmunder Neuankömmling, der ihn während seiner Verletzungspausen stets unterstützt habe. „Mir hat es imponiert, dass mich der Trainer in dieser für mich schwierigen Zeit angerufen hat. Eigentlich kann ich es gar nicht zurückgeben, wie oft er sich danach erkundigt hat, wie es mir geht. Das halte ich nicht für selbstverständlich. Und dafür bin ich sehr dankbar“, erklärte Sahin.

Zurück in die Schaltzentrale?

Der 46-fache Nationalspieler der Türkei gibt sich trotz der langen Schaffenspause zuversichtlich, schon bald seinen Teil beitragen zu können. „Leidenschaft für den Fußball und Hunger auf Erfolg sind eher mehr geworden“, so Sahin im kicker, „ich denke, dass mich der Trainer auf den zentralen Positionen sieht. Ich glaube schon, dass da Platz für mich ist.“

Sahin hegt Hoffnung auf EM-Einsatz

Es wird noch einige Wochen dauern, bis Nuri Sahin tatsächlich das erste Mal unter Tuchel auflaufen wird. Einen Masterplan zum Comeback gibt es noch nicht. „Es wird der Tag kommen, an dem mir mein Körper das Signal gibt, dass ich wieder Bundesliga spielen kann. Bis zu dem Tag gilt es, eine gute Grundlage zu schaffen“, sagte Sahin, der sogar leise Hoffnungen auf die Europameisterschaft im kommenden Sommer hat. „Ich habe Frankreich nicht nur im Hinterkopf. Vorher jedoch muss ich meine Leistung beim BVB bringen.“

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