Bundesliga

Sammer attackiert Verbeek

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München – Nach dem Schlusspfiff ging es richtig rund. Bochums Trainer Gertjan Verbeek wetterte nach der Pokalniederlage gegen Bayern München gegen Arjen Robben und unterstellte dem Niederländer Schauspielerei. Sportvorstand Matthias Sammer ließ das nicht stehen und griff seinerseits den VfL-Coach an.

„Ungeheuerliche Aussagen“

Matthias Sammer hat die Angriffe von Bochums Trainer Gertjan Verbeek gegen Arjen Robben heftig kritisiert. „Man kann gerne über die Rote Karte diskutieren. Aber was wir ungeheuerlich finden, sind die Aussagen von Herrn Verbeek. Das macht man nicht, dass man als gegnerischer Trainer Arjen Robben dermaßen diskreditiert – und auch ins Persönliche geht“, sagte Sammer nach dem Sieg der Bayern im Pokal-Viertelfinale beim VfL Bochum dem SID.

Verbeek meckert nach Spielende

Robben war kurz vor der Pause von Jan Simunek im Strafraum gefoult worden. Schiedsrichter Dankert entschied auf Elfmeter und Rote Karte gegen Simunek. Verbeek warf seinem niederländischen Landsmann daraufhin eine Schwalbe vor: „Normal bin ich stolz Holländer zu sein. Aber das war nie Elfer und nie Rot. Wenn Robben Kontakt spürt, geht er liegen – das weiß ja jeder von ihm“, meckerte er in der ARD.

Sammer: Ist eine Stilfrage

Die Doppelbestrafung sieht auch Sammer kritisch. „Das ist völliger Schwachsinn. Da bin ich mit den Bochumer Verantwortlichen auf einer Linie“, sagte er. Auch das es nach seiner Meinung kein Elfmeter sei, könne Verbeek äußern. „Aber er kann einen Spieler nicht so angreifen, wie er es getan hat. Er hat eine Vorbildfunktion als Trainer. Das ist auch eine Stilfrage“, meinte Sammer.

Über Carsten Ruge

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