Bundesliga

Schaaf will Pizarro den Spaß verderben

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München – 41 Jahre war Thomas Schaaf als Spieler und Trainer bei Werder Bremen. Mit Hannover 96 braucht er beim Gastspiel an der Weser unbedingt einen Sieg, um im Abstiegskampf nicht den Anschluss zu verlieren.

Thema Bremen abgeschlossen

„Die Erinnerungen bleiben natürlich, aber das Thema ist abgeschlossen. Mein Job ist jetzt, Trainer von Hannover 96 zu sein“, sagte Thomas Schaaf vor dem Spiel bei seinem alten Verein Werder Bremen. „Wir wollen in Bremen erfolgreich sein. Dann hätten wir wieder Tuchfühlung zu den anderen Mannschaften“, sagte er dem kicker. Alles andere blende er aus.

Pizarro „überragender Spieler“

Es seien „nicht mehr viele da, die unter mir gespielt haben“, meint Schaaf. Einen Mann kennt er aber noch sehr gut: Claudio Pizarro. Der Peruaner kehrte im September nach Bremen zurück. Auch 96 hatte damals Interesse an einer Verpflichtung des Nationalspielers. Unter der Woche schoss der Stürmer die Bremer mit einem Dreierpack zum Sieg in Leverkusen. „Ich freue mich auf Claudio. Er ist ein überragender Spieler, mit dem ich viel Spaß hatte“, erzählte der 96-Trainer, „am Samstag sollte er aber keinen Spaß haben.“

Schaaf will bei Sieg Freude offen zeigen

Sollte der Tabellenletzte tatsächlich im Weser-Stadion erfolgreich sein, hätte Schaaf nach eigenen Angaben kein Problem damit, seine Freude darüber zu zeigen. „Es ist meine Pflicht, mich zu freuen, wenn wir in Bremen gewinnen. Das hat nichts mit mangelndem Respekt vor Werder zu tun“, sagte der 54-Jährige.

Über Carsten Ruge

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