Schaaf: Nicht alle sind an ihr Limit gegangen

München – Thomas Schaaf hat das Training bei Hannover 96 übernommen und sich der Öffentlichkeit in einer Pressekonferenz gestellt. Schaaf äußerte sich zu Spielern, Schwächen der Mannschaft und seinen Zielen mit dem vom Abstieg bedrohten Niedersachsen.

Frankfurt's headcoach Thomas Schaaf is pictured during the German first division Bundesliga football match between FC Bayern Muenchen vs Eintracht Frankfurt in Munich, Germany, on April 11, 2015. AFP PHOTO / CHRISTOF STACHE RESTRICTIONS - DFL RULES TO LIMIT THE ONLINE USAGE DURING MATCH TIME TO 15 PICTURES PER MATCH. IMAGE SEQUENCES TO SIMULATE VIDEO IS NOT ALLOWED AT ANY TIME. FOR FURTHER QUERIES PLEASE CONTACT DFL DIRECTLY AT + 49 69 650050. (Photo credit should read CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images)
Thomas Schaaf ist als Trainer noch nie mit einem Klub aus der Bundesliga abgestiegen. Foto: CHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images

„Jeder will sich zeigen“

„Wenn ein neuer Trainer da ist, will sich jeder zeigen und beweisen. Das ist schon mal gut. Es ist klar, dass wir etwas verändern müssen“, sagte Schaaf bei seinem Amtsantritt. Dennoch äußerte er bereits einen Vorwurf an die Spieler: „Der ein oder andere ist nicht an sein Limit gegangen“, kritisierte Schaaf, der die Mannschaft noch besser kennenlernen wolle. Schaaf bringt zum Tabellen-17. mit Wolfgang Rolff und Matthias Höhnerbach auch zwei neue Co-Trainer mit.

Spielsystem an Mannschaft anpassen

Mit Vorgänger Michael Frontzeck habe er zudem im Vorfeld telefoniert. „Er hat sehr positiv von Hannover gesprochen. Er hat uns viel Erfolg gewünscht“, sagte Schaaf. Mit 96 gelte es nun, weniger auf schönes Offensivspiel zu achten, als Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Auf ein taktisches System wolle er sich nicht festlegen. „Ich habe viele Lieblingssysteme. Ich versuche immer das zu nehmen, mit dem es am besten funktioniert“, betonte der 54-Jährige. Er wolle mit Hannover alle Kräfte ausreizen, keiner solle am Ende sich den Vorwurf machen und sagen müssen: „Wir haben etwas verpasst.“

Schaaf gibt kein Versprechen für Klassenerhalt ab

Den Klassenerhalt versprechen wolle er jedoch nicht. „Es ist unser Ziel, dass wir uns aus dieser Situation befreien. Versprechen können wir viel, aber was wir nicht versprechen können ist, dass wir absolut sagen, wir halten die Klasse“, schränkte Schaaf ein. Sollte Schaaf den Klassenerhalt mit 96 verfehlen, werde ein anderer Trainer kommen, kündigte er an.

Drei Verstärkungen in Winterpause

Für das Ziel Klassenerhalt hat sich Hannover mit drei Spielern verstärkt. Iver Fossum, Hotaru Yamaguchi und Adam Szalai. Zugang Adam Szalai lobte Schaaf dabei als „laufstarken Spieler, der vor dem Tor auftaucht und zum Abschluss kommt“.

04.01.2016, Hannover Fussball, Fußball, Bundesliga Saison 2015-2016, Hannover 96, 1.Training Rueckrunde, Trainingsstart, Vorstellung, Praesentation, Neuzugang, Neuzugaenge, CoTrainer Matthias Höhnerbach,Trainer Thomas Schaaf, Wolfgang Rolff, Hotaru Yamaguchi, Adam Szalai und Iver Fossum Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/52371 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Hannover 96 GmbH & Co. KGaA/Kaletta"
Die Neuen für 96: Co-Trainer Matthias Höhnerbach, Trainer Thomas Schaaf, Co-Trainer Wolfgang Rolff (v.l., obere Reihe). Hotaru Yamaguchi, Adam Szalai und Iver Fossum (v.l., untere Reihe). Foto: obs /Hannover 96 GmbH & Co. KGaA / Kaletta

Neue Chance für Erdinc

Auch Kein-Tor-Stürmer Mevlüt Erdinc erhalte bei ihm noch eine Chance, versicherte Schaaf. „Erdinc gehört zum Kader dazu, aber er muss mehr abliefern als das, was er bisher gezeigt hat. Er wird Zeit haben, sich zu zeigen, in einer besseren Form. Dann wird man sehen, ob das reicht.“ Hannover reist am 7. Januar ins Traininsgalger nach Belek (Türkei).

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