Schalke nimmt Arnold ins Visier

München – Der FC Schalke 04 kämpft in der Bundesliga um die Qualifikation für den internationalen Wettbewerb. In der Europa League steht S04 bereits vor dem letzten Gruppenspiel am Donnerstag in Tripolis als Fixteilnehmer für die Runde der letzten 32 fest. Um diesen Belastungen gerecht zu werden, suchen die Gelsenkirchener personelle Verstärkung.

Maximilian Arnold spielt seit der U17 beim VfL Wolfsburg. Foto: Jan Kruger / Getty Images
Maximilian Arnold spielt seit der U17 beim VfL Wolfsburg. Foto: Jan Kruger / Getty Images

Offenbar Arnold als Top-Kandidat auf Schalke

Laut kicker hat Schalke an gleich drei Mittelfeld-Spielern. Sebastian Rode vom FC Bayern München, Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg) und Gökhan Inler vom Senations-Tabellenführer der Premier League Leicester City sollen im Fokus von S04 stehen. Besonders Arnold wäre für die Schalker sehr interessant. Der 21-Jährige würde perfekt in das Nachwuchs-Konzept des Traditionsvereins passen. Der Klub aus dem Ruhrpott setzte zuletzt verstärkt auf Talente wie Max Meyer oder Leroy sane. In Wolfsburg tut sich Arnold noch schwer, einen Stammplatz zu ergattern.

Folgt Rode Hojbjerg nach?

Ganz oben auf der Wunschliste steht dem kicker zu Folge jedoch ein anderer. Der 25-jährige Sebastian Rode hat beim deutschen Rekordmeister zwar noch einen Vertrag bis 2018, doch über die Rolle des Ergänzungsspielers kommt der ehemalige Frankfurter bislang nicht hinaus. Ein Leihgeschäft wäre offenbar denkbar. Mit Pierre Emile Hojbjerg haben die Schalker bereits einen Spieler des FC Bayern für die laufende Saison ausgeliehen.

Inler kommt in Leicester kaum zum Zug

Da Rode aber bislang noch kein grünes Licht von seinem derzeitigen Verein bekommen hat, beschäftigen sich die Gelsenkirchener mit einem weiteren Akteur. Gökhan Inler, bekannt geworden besonders durch seine starken Auftritte beim SSC Neapel und in der Schweizer Nationalelf, fristet derzeit bei Leicester ein Reservistendasein.

Hohes Alter kein Hindernis

Der routinierte Mittelfeldakteur ist zwar bereits 31 Jahre alt, doch dies wäre für Trainer Andre Breitenreiter kein Hinderungsgrund. „Es geht nicht ums Alter, sondern um Qualität“, stellte er klar. Zudem würde den Knappen ein erfahrener Spieler gut zu Gesicht stehen., auch wenn der 22-jährige Johannes Geis als Mittelfeldstratege bereits Führungsqualitäten bewiesen hat. Es ist wohl kein Zufall, dass der Ruhrpott-Verein während Geis‘ fünf Spiele andauernder Rotsperre keine Bundesliga-Partie gewinnen konnte. Am Freitag übernahm Geis gegen Hannover gleich wieder Verantwortung und verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:0 (Endstand 3:1).

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