Bundesliga

Schmadtke: Sind nicht irgendwer!

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München – Der 1.FC Köln macht in dieser Saison mit konstant guten Leistungen von sich reden, viele junge Spieler sind maßgeblich am Erfolg beteiligt – diverse Interessenten soll es bereits geben. Doch Manager Jörg Schmadtke schiebt dem vehement einen Riegel vor.

Köln hat als „Standort sehr viel zu bieten“

Der Erfolg der „Geißböcke“ in dieser Saison fußt auch auf den starken Leistungen vieler Youngster beim FC. Spieler wie Timo Horn, Jonas Hector, Doninique Heintz und Yannick Gerhardt sollen schon das Interesse einiger Topklubs geweckt haben. Doch Manager Schmadtke will sich auf die üblichen Spielchen der Branche offenbar nicht einlassen.

„Wir sind selbstbewusst genug, um zu sagen: Im Sommer beginnt hier nicht der große Ausverkauf“, sagte Schmadtke der Bild-Zeitung und fügte an: „Ganz ehrlich – wir sind jetzt auch nicht irgendwer! Wir sind der 1.FC Köln und haben als Klub und Standort sehr viel zu bieten. Nur weil wir in einer Entwicklungsphase stecken, sind wir nicht zweite Wahl. Von daher liege ich jetzt nicht Nächte lang wach und überlege, wie ich bloß alle Spieler an Bord halten kann.“

„Sind in einer Stabilisierungsphase“

Vor dem Kracher gegen Borussia Mönchengladbach lobt der 51-Jährige die Entwicklung der Mannschaft, die momentan „ein ruhiges, zielorientiertes Arbeiten und eine sehr hohe Flexibilität einzelner Spieler“ aufweise. Dennoch sieht er die „Fohlen“ eindeutig in der Favoritenrolle: „Gladbach ist nach wie vor Champions-League-Kandidat. Wir nicht. Auch wenn wir momentan ziemlich gut dastehen – wir sind in einer Stabilisierungsphase.“

Über Max Rinke

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