Schmadtke: „Tony will nicht weg“

München – Erst 40 Millionen Euro, dann sogar 50: China-Klub Tianjin Quanjian ließ seine Leute ausschwärmen, um Anthony Modeste aus Köln wegzulocken – mit einem Top-Gehalt wohl im zweistelligen Bereich obendrauf. Köln-Manager Jörg Schmadtke lehnte jedoch rigoros einen Wechsel ab und ist froh, wenn Mitte der Woche auch das Transferfenster in China schließt.

Anthony Modeste hat 17 Tore für den Effzeh auf dem Konto. Foto: Oliver Hardt/Bongarts/Getty Images

Schmadtke: „Ich fand es merkwürdig“

„Ich fand es merkwürdig, teilweise unanständig, wie man mit dem Thema umgegangen ist. Wir haben mehrmals NEIN gesagt und es ist respektlos, wenn dann einfach darüber hinweg gegangen wird. Das ist nicht meine Vorstellung von Werten“, sagte Schmadtke der Bild-Zeitung und betonte: „Wenn da vier, fünf oder sechs Mal mit dem großen Geld gewedelt wird, heißt das noch lange nicht, dass wir uns als 1. FC Köln in den Staub schmeißen.“ Er habe auch mit Tianjin-Quanjian-Coach Fabio Cannavaro gesprochen und gebten, dass der Klub nicht mehr um Modeste werbe – offenbar erfolglos.

Gespräch mit Modeste

Schmadtke betonte zudem, es gehe ihm um Glaubwürdigkeit, mitten in der Saison werde er keinen Leistungsträger abgeben – was aber im Sommer sei, könne er jetzt noch nicht abschätzen. Über die aktuelle Saison und Lage habe er auch mit Modeste selbst gesprochen. „Ja, und in unserem kurzen Gespräch wurde deutlich: Tony will nicht weg. Man merkt ihm das Theater um die Angebote auch nicht an. Er geht damit sehr professionell um“, berichtete Schmadtke.

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