Bundesliga

Köln hadert wieder mit Handspiel

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München – Die Verantwortlichen des 1. FC Köln kommen sich derzeit vor wie im falschen Film. Am Freitag wurden sie im Heimspiel gegen Hertha BSC (0:1) schon wieder Opfer eines nicht geahndeten Handspiels.

Schmadtke stinksauer

„Ich habe das Gefühl, dass wir in der größten Handball-Arena Deutschlands spielen“, schimpfte Kölns Manager Jörg Schmadtke nach der Partie. Schiedsrichter Tobias Stieler hatte in der 75. Minute ein Handspiel von Per Skjelbred im eigenen Strafraum nicht geahndet. Schon das Heimspiel gegen Hannover hatte der FC durch ein glasklares Handspiel von Leon Andreasen mit 0:1 verloren. „Fakt ist, dass wir in letzter Zeit oft Entscheidungen gegen uns hatten. Bei uns ist das extrem. Normalerweise stehen Mannschaften, gegen die es derart läuft, auf einem Abstiegsplatz. Dass wir da nicht stehen, spricht dafür, was für eine gute Leistung unsere Mannschaft über weite Strecken der Saison abgeliefert hat“, konstatierte Schmadtke.

Skjelbred: „Glaube, es war keine Absicht“

Skjelbred gab nach dem Spiel sein Vergehen zu. „Ein bisschen Hand, klar. Aber es passiert so schnell, ich glaube, das war keine Absicht“, sagte er im Sky-Interview.

 

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