Bundesliga

Schöpf: „Musste bei Schalke nicht lange überlegen“

am

München – Im Winter wechselte Alessandro Schöpf für sechs Millionen Euro vom 1. FC Nürnberg zum FC Schalke 04. Gegen den VfL Wolfsburg erzielte er seinen ersten Treffer in der Bundesliga – und hat noch viel mehr vor, wie er dem kicker berichtete.

Hannover und Stuttgart waren interessiert

Alessandro Schöpf sorgte zuletzt in der 2. Liga mit Nürnberg für Furore, viele Klubs wurden auf ihn aufmerksam. Hannover 96 und der VfB Stuttgart waren ebenfalls an einer Verpflichtung interessiert. Der Österreicher entschied sich trotz gemeinsamer Jahre mit Hannover-Geschäftsführer Martin Bader für einen Wechsel zum Schalke 04. „Da Hannover aber schon in der Winterpause leider auf einem der letzten drei Plätze stand, kam ein Wechsel dorthin für mich nicht infrage. Mir war schnell klar, dass ich den Schritt zum FC Schalke 04 gehen wollte, da musste ich nicht lange überlegen, als das Angebot kam. Schalke ist ein Klub mit großer Tradition und super Fans, der zudem immer oben mitspielt“, erklärte der Mittelfeldspieler im Interview mit dem kicker. Er sei bereits in kurzer Zeit im Ruhrgebiet angekommen: „Hier schlägt das Herz des Fußballs. Die Leute leben für ihre Vereine. Allein die kurzen Wege in die Stadien sind bemerkenswert.“

Schöpf fühlt sich zentral sehr wohl

Jung-Star weiß jedoch, dass er sich weiterhin verbessern muss. Er gibt selbstbewusst zu: „Ich will fleißig trainieren – der Rest kommt von alleine.“ Die Aussage seines Trainer Andre Breitenreiter habe ihn besonders motiviert. Dieser wolle dem Österreicher dabei helfen, A-Nationalspieler zu werden. Doch erst gilt es, auf Schalke seinen Mann zu stehen: „Ich versuche meine hohe Laufbereitschaft einzubringen, will Löcher reißen, in die Tiefe stoßen und Anspielstationen bieten. Wenn ich dann selbst noch zu Torabschlüssen komme – umso besser.“ Der 22-Jährige ist zunächst froh, überhaupt erste Einssatzzeiten zu bekommen. „Hauptsache ich stehe auf dem Platz. Wenn ich mich aber für eine Rolle entscheiden müsste, fühle ich mich zentral schon sehr wohl“, positionierte er sich im Kicker.

Gegen Donezk muss gut verteidigt werden

Ob er seine Mannschaft im Spiel gegen Schachtjor Donezk in der Europa Leagueunterstützen kann, bleibt abzuwarten. Doch ganz der Arbeitermentalität in Gelsenkirchen kündigt er an: „Wir müssen als Mannschaft gut verteidigen, was schwer wird, weil Donezk mit seinen schnellen Spielern gute Offensivqualitäten besitzt. Wir müssen gewinnen – und das werden wir auch schaffen.“ Der Österreicher scheint in der Tat auf Schalke angekommen zu sein.

[dppv_emotions]

Über Norman Lauer

Diesen Beitrag kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.