Schubert: „Glück gehört zum Erfolg“

München – Borussia Mönchengladbach hat eine turbulente Hinrunde durchlebt, die von Trainer Andre Schubert und einer sensationellen Serie gekrönt wurde. Als er das Amt übernahm, ging es für die Borussia vom 18. Tabellenplatz bis auf Rang 3 hinauf.

during a VfL Borussia Moenchengladbach training session/press conference prior to the UEFA Champions League match against Manchester City at Etihad Stadium on December 7, 2015 in Manchester, United Kingdom.
Andre Schubert trainierte zu Saisonbeginn noch die U23-Auswahl von Borussia Mönchengladbach. Foto: Getty Images

Andre Schubert erwischte einen Traum-Einstand

An den ersten fünf Bundesliga-Spieltagen ging die Fohlenelf unter Lucien Favre als Verlierer vom Platz. Der Schweizer warf nach der Negativserie den Job hin, anschließend übernahm Andre Schubert das Amt und legte einen Traumeinstand hin. In seinem ersten Spiel gegen den FC Augsburg führte die Borussia bereits nach 22 Minuten mit 4:0. Im Bild-am-Sonntag-Interview blickt Schubert nun zurück: „Wir hatten schon im Training gesehen, dass die Mannschaft nicht am Boden ist, sondern einen starken Eindruck machte. Die paar Dinge, an denen wir kurzfristig ansetzen konnten – offensives Verteidigen, hohes Pressing, schnelleres Umschalten – haben die Jungs sofort verinnerlicht.“

Neuer Start-Rekord für die Bundesliga

In der Folge stellte Schubert einen Start-Rekord im Oberhaus auf. In zehn Ligaspielen blieben seine Gladbacher ungeschlagen. Der Trainer gibt nun aber zu bedenken, dass für den Erfolg auch Glück notwendig war: „Beim 3:1 gegen die Bayern hatten wir in der ersten Halbzeit Glück, beim 0:0 in Turin auch.“

Leistungsträger wecken Begehrlichkeiten

Die Erfolge wecken allerdings auch Begehrlichkeiten – und so steht Granit Xhaka auf dem Wunschzettel von Bayern München. Schubert steht dieser Entwicklung gelassen gegenüber und freut sich darüber, wenn seine Spieler bei Top-Vereinen gehandelt werden. Über Xhaka sagt er: „Und sollte er wirklich mal gehen, gibt es sehr, sehr viel Geld für uns.“

Der erste Rückschlag

Zuletzt gab es allerdings drei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge, bei denen Borussia Mönchengladbach 13 Gegentore kassierte. Der 44-Jährige verweist auf die schwierigen Umstände: „Nach so vielen Wochen in drei Wettbewerben und einem kleinen Kader mit sehr vielen Verletzten ist dann aber einfach logisch, dass jetzt ein paar Körner fehlen.“

Die letzte Hinrunden-Partie

Nun will der 44-Jährige an den richtigen Stellschrauben drehen, um die Hinrunde positiv zu beenden. Für das Auswärtsspiel beim Aufsteiger SV Darmstadt 98 am Sonntag benötige seine Mannschaft „Frische und Fitness“, damit das „extrem offensive Spiel“ gekrönt werde.

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