Bundesliga

Nach Kritik: Schürrle suchte Aussprache mit Hecking

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München- Für 32 Millionen Euro wechselte Andre Schürrle im Januar 2015 vom FC Chelsea nach Wolfsburg. Im kicker-Interview sprach der Nationalspieler über die Startschwierigkeiten bei den Niedersachsen und seine Ziele in diesem Jahr.

Kein verlorenes Jahr

„Es war kein einfaches Jahr für mich“, gestand der Offensivspieler. Als „verlorenes Jahr“ wollte er die vergangenen 12 Monate aber nicht bezeichnen: „Nein, so etwas gibt es nicht. Auch schwere Zeiten bringen einen weiter. Ich habe sehr viel gelernt über mich“, meinte Schürrle. Er bezeichnete 2015 als ein Jahr „um ein bisschen zu reifen“. Seinen Wechsel nach Wolfsburg habe er auch hintefragt, es sei aber laut Schürrle „die richtige Entscheidung“ gewesen.

Professionell sportliches Verhältnis zu Hecking

Verwundert zeigte sich Schürrle über die öffentliche Kritik von Trainer Hecking und Manager Klaus Allofs. „Ehrlich gesagt hat mich das schon überrascht, deswegen habe ich auch die Gespräche mit ihnen gesucht“, so der 25-Jährige. Er zeigte aber auch Verständnis: „Sie haben mir ihre Sicht erklärt, am Ende war das auch alles im Rahmen. Sie wurden schließlich auch immer wieder auf meine Person angesprochen.“ Das Verhältnis zu Trainer Dieter Hecking bezeichnete Schürrle als „professionell sportlich“.

VfL-Spielweise ein Problem für Schürrle?

Fünfmal in Folge stand Schürrle vor der Winterpause in der Startformation. Deshalb sehe er sich als Stammspieler: „Aber um diesen Status zu halten, muss ich konstante Leistungen abliefern.“ Ob er auf dem Feld optimal eingesetzt werde? „Da stimmt noch nicht alles. Aber ich glaube, die Mannschaft kennt mittlerweile meine Laufwege, weiß, dass ich gerne in die Tiefe gehe“, sieht der Angreifer noch Potenzial in der Abstimmung. Darüber sei aber in der Mannschaft gesprochen worden. „ Es braucht einfach mal eine gelungene Aktion, mehr Sicherheit im gesamten Team. Ich bin mir sicher, dass das kommen wird“, hoffte der Nationalspieler.

EM-Titel und Champions League als Ziel

Auch Schürrles Ziele für 2016 waren ein Thema. Er wolle eine extrem gute Rolle in Wolfsburg und mit der deutschen Nationalmannschaft bei der EM spielen. Mit den Niedersachsen wolle er „die direkte Qualifikation zur Champions League schaffen“. Beim Turnier in Frankreich strebe er den EM-Titel an. „Wir haben die Mannschaft dazu“, so Schürrle, der aber einschränkte, dass noch einiges passieren müsse, „damit wir in Frankreich erfolgreich sind.“ Er sei jedoch optimistisch.

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