Schuster will „Straßenköter-Mentalität“ von seinen Spielern sehen

München – Aufsteiger Darmstadt 98 überraschte in der Vorrunde viele Experten. Vom sicheren Klassenerhalt sind die Lilien aber noch weit entfernt.

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Dirk Schuster will mit seinen Lilien die Klasse halten. Foto: PATRIK STOLLARZ / AFP / Getty Images

Noch keine Neuzugänge

Das weiß auch Trainer Dirk Schuster. „Da unten sind Mannschaften in die Bredouille gekommen, die ganz andere Ziele hatten: Hoffenheim, Hannover, Stuttgart. Die werden alles versuchen, um drinzubleiben. Sie erklären jedes Spiel zum Endspiel. Holen neue Spieler“, sagte der 48-Jährige im Gespräch mit der Sport-Bild. Die Hessen haben dagegen noch keinen neuen Akteur verpflichtet. Dies will Schuster ausschließlich mit hartem Training kompensieren. „Für Teambuilding ist die Vorbereitung zu kurz. Da kommst du mit solchen Aktionen nicht automatisch an die Köpfe der Spieler“, behauptete der Ex-Profi.

Kritik an Gegnern

Er rechnet damit, dass sich die Gegner besser auf sein Team einstellen werden. Umso wichtiger könnte das Zweikampfverhalten seiner Elf werden. „Wenn wir versuchen, mit anderen Mannschaften spielerisch auf Augenhöhe zu gehen, erleiden wir ein Fiasko und bekommen jede Woche auf die Batterie. Wir bleiben eklig. Wir müssen wie kleine Straßenköter in die Zweikämpfe gehen“, forderte Schuster. Dass sich die Konkurrenz teilweise über die Spielweise des Neulings beschwerte, kann er nicht verstehen. „Wir wurden teilweise in eine Schublade gepackt, in die wir nicht hineingehören. Dabei hat es viele Mannschaften wohl einfach nur überrascht, dass wir so extrem körperlich aufgetreten sind“, so Schuster.

Keine Angst vor Einbruch

Er glaubt nicht, dass sein Team einbrechen wird. „Wir haben uns intensiv angeguckt, was Braunschweig, Fürth und Paderborn gemacht haben. Daher haben wir erfahrene Spieler dazugeholt. Ohne sie haben wir uns die Bundesliga nicht zugetraut“, sagte Schuster.

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