Bundesliga

Nach Forsberg-Blackout: Selke will seine Chance nutzen

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München – Davie Selke will die Drei-Spiele-Sperre von Emil Forsberg (Rote Karte gegen Bayern München) nutzen und auf sich aufmerksam machen. Der Stürmer von RB Leipzig entschied sich nach einem langen Gespräch mit Trainer Ralph Hasenhüttl und der klaren Ansage von Sportdirektor Ralf Rangnick für einen Verbleib in Leipzig und hofft auf einen Neustart.

Selke nutzt Testspiel-Bühne

Davie Selke nutzte das Testspiel gegen Ajax Amsterdam (1:5) trotz der Niederlage zur Eigenwerbung. Der 21-Jährige will im neuen Jahr eine bessere Rolle spielen, wie er gegenüber Bild sagte:Klar ist, dass das letzte halbe Jahr für meine Ansprüche an Spielzeiten zu wenig war. Es ist wichtig für mich als junger Spieler zu spielen. Dafür gebe ich im Moment alles, dass es sich ändert.“

Angebote aus dem In- und Ausland abgelehnt

Nach der Rotsperre von Emil Forsberg soll Selke die entstandene Lücke schließen. Ein Abgang ist für Sportdirektor Ralf Rangnick und Trainer Ralph Hasenhüttl kein Thema, der Angreifer selbst hat die Angebote von Stoke City, Bayer 04 Leverkusen oder Borussia Mönchengladbach „zwar mitbekommen, aber mich nicht damit beschäftigt.“

Gutes Gespräch mit Hasenhüttl

Selke fühlt sich in Leipzig weiterhin wohl und hatte noch nach der Partie gegen den FC Bayern München (0:3) ein fast anderthalbstündiges Gespräch. „Es war absolut offen und ehrlich von beiden Seiten“, erklärte er und Selke fühlt sich seitdem in seinem Selbstvertrauen wieder gestärkt: „Wir sind beide mit einem guten Gefühl da raus.“

Doppelspitze mit Poulsen vorstellbar

Selke könnte sich auch vorstellen, eine Doppelspitze mit seinem Kumpel Youssef Poulsen zu bilden. Im Test gegen Ajax klappte es noch nicht wie gewünscht, aber generell „kann ich mir persönlich einen Sturm Poulsen/Selke gut vorstellen. Yussi ist derjenige, der die Lücken reißt. Ich bin der, der auch mal drauf spekuliert, dass einer durchrutscht.“

Über Christopher Michel

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