Bundesliga

Skripnik: Schicksalsspiel gegen Darmstadt

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München – Die Lage beim SV Werder Bremen spitzt sich nach der Niederlage am Samstag gegen den FC Ingolstadt endgültig zu. Trainer Viktor Skripnik rückt intern immer stärker in die Kritik. Der Ukrainer steht am kommenden Samstag gegen den SV Darmstadt vor einer „Schlüsselpartie“.

Bremen vor „Schlüsselpartie“

Der SV Werder Bremen steckt nach der Niederlage gegen den FC Ingolstadt tief im Tabellenkeller fest. 20 Punkte nach 22 Partien sind nicht das, was die Verantwortlichen sich erhofft hatten. Geschäftsführer Thomas Eichin sagte gegenüber der Kreiszeitung mit Blick auf Viktor Skripnik: „Er muss und wird jetzt die richtigen Worte finden.“ Der Coach rückt nach nur fünf Siegen in dieser Saison intern immer stärker in die Kritik. Bislang retteten ihn noch die tollen Pokalsiege bei Borussia Mönchengladbach (4:3) und Bayer 04 Leverkusen (3:1). Eichin erwartet jetzt am kommenden Samstag gegen den SV Darmstadt 98 ein „Schlüsselspiel“ und forderte unverhohlen: „Es muss jetzt mehr rumkommen. Wir haben Qualität im Kader, holen aber zu wenig Punkte.“

Skripnik intern in der Kritik

Das Vertrauen in Skripnik bröckelt intern, die Kritik wächst täglich. Aufstellungsfehler, eine miserable Bilanz und die allgemein Arbeitsweise – so soll er kaum ein Bundes-Spiel live beobachtet haben – könnten eine Entlassung bei einem negativen Ergebnis gegen Darmstadt nach sich ziehen. Eichin sieht in der Mannschaft deutlich mehr Potential und erwartet vom Trainerteam, dieses dementsprechend rauszukitzeln.

Vestergaard nach Niederlage ernüchtert

Bei den Spielern selbst scheint die Hoffnung, dass dies gelingen könnte, zu schwinden. Abwehrmann Yannik Vestergaard sagte dem Kicker auf die Frage, wo er hoffnungsvolle Ansätze gesehen habe, ernüchtert: „Heute wenig.“ Skripnik selbst ließ sich trotz enttäuschender 0:2 Niederlage nicht aus der Ruhe geben: „Die Lage ist nicht neu. In kritischen Situationen haben wir immer geliefert.“ Zunächst einmal gilt es dabei wohl den Kopf frei zu bekommen – denn der freie Montag wurde trotz der kritischen Lage nicht gestrichen.

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Über Christopher Michel

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