Bundesliga

Sky-Stimmen zu den BL-Partien am Sonntag

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München – Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagspartien des 20. Spieltages der Bundesliga zwischen dem Hamburger SV und dem 1. FC Köln (1:1) und der TSG 1899 Hoffenheim und dem SV Darmstadt 98 (0:2) bei Sky.

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV) …

… zum Spiel: „Mit vielen einfachen Ballverlusten haben wir den FC ins Spiel gebracht und waren dadurch selber verunsichert. Die Kölner haben nur auf Konter gespielt. Alles in allem hat man gesehen, dass wir in der zweiten Halbzeit auch emotional noch einmal alles herausgeholt haben. Das war sehr wichtig für die Mannschaft. Das Unentschieden geht in Ordnung. Wir wissen, dass wir weiter intensive Arbeit vor uns haben.“

… zur Leistung von Josip Drmic: „Er hat sich in der zweiten Halbzeit gesteigert und man hat Ansätze gesehen, die ihn stark machen. Ich habe nicht erwartet, dass er jetzt ein Feuerwerk abbrennt. Dafür kommt er einfach aus einer Situation, die nicht so einfach ist. Er hat im Training schon angedeutet, dass er uns weiterhelfen kann. Daran werden wir arbeiten.“

Nicolai Müller (Hamburger SV): „Der Trainer hat in der Halbzeit deutliche Worte gefunden. Er hat auch gesagt, dass wir den Kopf nicht hängen lassen und ein anderes Gesicht zeigen sollen. Das haben wir in der zweiten Halbzeit auch getan. Wichtig war, dass wir ein Erfolgserlebnis haben. Es ist der erste Punkt in diesem Jahr. Darauf können wir jetzt aufbauen.“

Josip Drmic (Hamburger SV): „Ich bin nicht zufrieden mit mir selbst. Heute war es ganz okay. Ich habe versucht, mich reinzuhauen und alles zu geben. Ich muss dran glauben und versuchen das umzusetzen, was der Trainer von mir verlangt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal in einem Heimspiel von Beginn an aufgelaufen bin. Das tut sehr gut und es hat Spaß gemacht. Gegen Gladbach wird es eine spezielle Begegnung und ich bin schon heiß auf das Spiel.“

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): „Ich bin sehr zufrieden. Man darf nicht immer alles am Ergebnis festmachen. Die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind und Fußball gespielt haben, das war richtig gut. Wir sind noch nicht so weit, dass wir alle Rückschläge wegstecken können. Aber ich bin wirklich sehr zufrieden.“

Dominic Maroh (1. FC Köln): „Wir haben das Spiel wie gegen Wolfsburg dominiert und müssen das zweite Tor machen. Hamburg hat eine Chance gehabt. Wir bekommen dann einen Sonntagsschuss in den Winkel. Das ist extrem bitter, weil wir das Spiel dermaßen im Griff hatten. Es sind verlorene zwei Punkte.“

Simon Zoller (1. FC Köln): „Es ist extrem ärgerlich, dass wir direkt nach der Halbzeit das eins zu eins bekommen. Das hat uns ein bisschen durcheinander gebracht und dann war es ein zerfahrenes Spiel. Am Ende sind wir enttäuscht, dass wir nicht mehr mitgenommen haben.“

Timo Horn (1. FC Köln): „Es ist ärgerlich. Wir hatten uns in der Pause vorgenommen, auf das zweite Tor zu spielen. Den Schuss trifft er so vielleicht einmal in der Saison. Das muss man dann so hinnehmen. Mit ein bisschen Glück hätten wir sicher den Dreier eingefahren.“

Jörg Schmadtke (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln): „Lassen wir die Kirche mal im Dorf. Wir machen ein super Auswärtsspiel. Das Spiel haben wir klar unter Kontrolle und wir müssen eigentlich das zweite Tor machen. Aber wir haben den letzten Killerinstinkt ein bisschen vermissen lassen. Insgesamt hat die Mannschaft eine fantastische Leistung auswärts hingelegt. Am Ende werden wir ein bisschen bestraft durch einen Sonntagsschuss.“

Huub Stevens (Trainer 1899 Hoffenheim) …

… zur Frage, was man jetzt tun muss: „Wir müssen hart arbeiten, manchmal reicht das.“

… zur Frage, wie es mit ihm weitergeht: „Ich weiß es nicht, was meinen Sie damit? Ich denke, dass ich morgen wieder ein Frühstück nehme und dann hoffe ich, wieder einen guten Tag zu haben. Ich habe die Frage nicht verstanden. Wie kommen Sie darauf? Ich bin zwei Monate hier. Wir wissen alle, dass die Situation angespannt ist.“

Tobias Strobl (1899 Hoffenheim) zum Gespräch mit den Fans: „Wir haben uns ausgetauscht, das ist ganz normal. Sie haben uns ein bisschen rund gemacht, das ist auch verständlich. Allerdings haben sie uns auch Mut zugesprochen und versichert, dass sie hinter uns stehen.“

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