Bundesliga

Sky-Stimmen zu den Bundesliga-Spielen

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München – Die wichtigsten Stimmen zu den Sonntagsspartien des 23. Spieltages der Bundesliga von Sky im Überblick.

Julian Nagelsmann (Trainer 1899 Hoffenheim): „Wenn man so spät die Tore kriegt, ist das psychologisch gesehen natürlich eklig. Die Mannschaft hat wieder bis zum Schluss gerackert und gerade in der ersten Halbzeit war ich hochzufrieden – unser Plan ist über weite Strecken des Spiels aufgegangen. Dortmund hatte wenige Lösungen im Spielaufbau, deswegen bin ich weit davon weg, der Mannschaft einen Vorwurf zu machen.“

Sebastian Rudy (1899 Hoffenheim): „Ich hätte nicht gedacht, dass es Rot ist. Ich wollte den Ball spielen und in dem Moment spitzt Aubameyang den Ball weg und ich komme zu spät von hinten. Der Schiedsrichter greift erst an die Brusttasche. Ich weiß nicht, wieso er dann die Rote Karte gegeben hat. Klar war es ein taktisches Foul, aber ich wollte nicht den Mann erwischen, sondern zum Ball gehen. Meiner Meinung nach war das keine Rote Karte, aber man muss die Entscheidung vom Schiedsrichter akzeptieren.“

Oliver Baumann (1899 Hoffenheim) zur roten Karte für Sebastian Rudy: „Rudy will Aubameyang einfach nur stoppen, ich glaube nicht, dass es ihm großartig weh getan hat. Heute war mehr drin. Die Mannschaft hat den Matchplan überragend umgesetzt. Aber letztendlich hat die Rote Karte das Spiel entschieden – bitter für uns.“

Kevin Volland (1899 Hoffenheim): „Natürlich war es nach der Roten Karte in Unterzahl schwer. Wir hatten kaum noch Entlastung und sind vielleicht auch nicht mutig genug am Ball geblieben. Wir wollten das Ergebnis verwalten und haben zu viel gemauert.“

Michael Zorc (Sportdirektor Borussia Dortmund): „Wir haben insgesamt viele Torchancen herausgespielt, aber erst zum Ende genutzt. Ilkay Gündogan hat nach seiner Einwechselung nochmal richtig Dampf gemacht, genau wie Adrian Ramos und Moritz Leitner. Hoffenheim ist eine sehr gute Mannschaft, ich weiß gar nicht, warum sie so weit unten stehen.“

Hans-Joachim Watzke (Geschäftsführer Borussia Dortmund): „Ich bin fix und fertig. Das wir dieses Spiel doch noch gewonnen haben – ich habe echt gelitten. Hoffenheim hat sich gut auf unser Spiel eingestellt, aber letztendlich haben wir sie niedergerungen.“

Roman Bürki (Borussia Dortmund): „Wir haben uns in der ersten Halbzeit schwergetan, aber ich habe immer daran geglaubt, dass wir die Partie noch drehen können. Zum Schluss haben wir dann auch noch die richtigen Lösungen gefunden – von daher ein großes Kompliment an die Mannschaft.“

Yunus Malli (Mainz 05): „Ich habe es natürlich auch vermisst, Tore zu schießen. Es war ein verdienter Sieg, man hat von der ersten Minute an gesehen, dass wir das hier unbedingt wollten. Wir haben jetzt 36 Punkte und haben immer gesagt, wir wollen erstmal auf 40 Punkte kommen. Dass jetzt alle von Europa reden, kann man vielleicht nicht ändern. Aber die Mannschaft weiß, was sie will und das ist das Wichtigste.“

Andre Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): „Beide
Mannschaften haben heute relativ viele Situationen zugelassen, die zu
Toren des Gegners führen können. Wir haben in einzelnen Situationen
ein bisschen zu viel Risiko gespielt. Wir müssen lernen, in der einen
oder anderen Situation einfacher zu spielen – nicht zu
risikobehaftet.“

Max Eberl (Sportdirektor Borussia Mönchengladbach) …

… zum Spiel: „Mit dem Unentschieden können wir sehr gut leben. Ich glaube, es ist ein gerechtes 2:2 auf hohem Niveau mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Augsburg hatte einen klaren Plan gegen uns und hat sehr robust gespielt.“

über Havard Nordtveit (Vertrag bis Saisonende): „Havard hat bei uns in Gladbach die Chance, ein Spieler zu werden, über den man länger spricht als über drei, vier oder fünf Jahre, die er bei uns unter Vertrag steht. Wir haben eine großartige Zeit miteinander erlebt und würden sie gerne weiter erleben. Jetzt muss er sich endlich entscheiden.“

Havard Nordtveit (Borussia Mönchengladbach) zu seiner sportlichen Zukunft: „Mal schauen, wir haben noch Zeit. Wir sprechen über meine Karriere, das ist nicht nur Fußball. Das muss auch mit der Familie passen und demnach ist es nicht so einfach. Das ist eine wichtige Entscheidung und ich nehme mir meine Zeit, weil ich dann die richtige Entscheidung treffen kann.“

Patrick Herrmann (Borussia Mönchengladbach): „Heute war es für mich wichtig, mal wieder reinzukommen und die ersten Minuten zu sammeln – das war ein gutes Gefühl. Augsburg hat offensiv viel investiert und es ist natürlich schwierig dagegenzuhalten, weil sie auch eine enorme Qualität haben. Es war ein Auf und Ab mit vielen Torchancen auf beiden Seiten. Von daher geht das Unentschieden absolut in Ordnung.“

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): „Wir haben heute ein super Spiel abgeliefert. Nach dem Spiel am Donnerstag ist es keine Selbstverständlichkeit, dass wir hier heute so auftreten und einem sehr guten Gegner 90 Minute Paroli bieten konnten. Das stimmt uns zuversichtlich für die nächsten Wochen.“

Paul Verhaegh (FC Augsburg): „Wenn man gegen eine konterstarke Mannschaft wie Gladbach in Rückstand gerät, muss man am Ende mit dem 2:2 leben. Wir haben uns vor allem in der zweiten Halbzeit richtig gut in das Spiel reingekämpft. Mit ein bisschen mehr Glück wären wir heute vielleicht als Sieger vom Platz gegangen. Aber das Spiel war unter dem Strich sehr ausgeglichen und es ist ein gerechtes 2:2.“

Dominik Kohr (FC Augsburg): „Mit der Leistung heute können wir sehr zufrieden sein und darauf am Mittwoch gegen Hoffenheim aufbauen. Wir fühlen uns alle richtig gut und können über 90 Minuten Vollgas geben. Jetzt geht es darum, zu regenerieren und gegen Hoffenheim zu punkten.“

Andre Breitenreiter (Trainer FC Schalke 04): „Es war bestimmt kein schönes Spiel und nicht besonders ansehnlich für die Zuschauer. Für uns ging es darum, Stabilität zu gewinnen und das haben wir heute erreicht. Die Mannschaft hat sich im Spiel gegen den Ball sehr sicher gefühlt. Die Jungs haben sich gut an die Absprachen gehalten, sodass Frankfurt auch wenige Chancen hatte. Jetzt gilt es daraus Mut zu schöpfen, um dann auch im Spiel nach vorne mehr Torchancen herauszuspielen.“

Roman Neustädter (FC Schalke 04): „Wir haben am Donnerstag wieder einen auf die Fresse bekommen, aber das darf uns nicht umwerfen. Die Leute können schreiben was sie wollen, wir müssen als Mannschaft zusammenhalten. Und wir werden da auch wieder rauskommen, weil wir eine gute Truppe sind.“

Marco Russ (Eintracht Frankfurt): „Heute sind zwei Mannschaften aufeinander getroffen, die momentan nicht das abrufen, was sie können. So kommt dieses Spiel zustande, in dem auch die erste Halbzeit verkrampft war. In der zweiten Halbzeit haben wir es besser gemacht und hatten die besseren Chancen und Spielanteile. Wir müssen jetzt alles daran setzen, unter der Woche in Berlin drei Punkte einzufahren.“

Sky-Experte Lothar Matthäus …

… zum Spiel: „Wir waren wirklich nah dran einzuschlafen. Es war ein schlechtes Spiel ohne viele Höhepunkte. Beide Mannschaften waren nach den letzten Ergebnissen verunsichert und so haben sie sich auch präsentiert.“

… zu Schalke 04: „Schalke muss gegen eine verunsicherte Frankfurter Mannschaft andere Ansprüche haben. Mit der Qualität, die im Schalker Kader vorhanden ist, muss man einfach offensiver spielen und aus Frankfurt drei Punkte mitnehmen.“

Über Max Rinke

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