Sokratis: „Habe über einen Wechsel nachgedacht“

München – Dortmunds Sokratis Papastathopoulos, kurz Sokratis, gehört in dieser Saison zu den großen Konstanten beim BVB und ist unter dem neuen Trainer Thomas Tuchel in der Innenverteidigung gesetzt. Dies war in den vergangenen Jahren bei Jürgen Klopp nicht immer der Fall, weshalb der Grieche auch über einen Wechsel nachdachte.

Die Dortmunder Sokratis (l.) und Mats Hummels bilden bei der Borussia ein kongeniales Innenverteidiger-Dou. Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images
Die Dortmunder Sokratis (l.) und Mats Hummels bilden bei der Borussia ein kongeniales Innenverteidiger-Dou.
Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images

Sokratis: Die Wertschätzung hat gefehlt

Zwar habe er auch in seinen ersten beiden Jahren in Dortmund viele Spiele gemacht, dennoch war er nicht immer zufrieden, wie er der Bild-Zeitung erklärte: „Aber mir hat vielleicht ein Stück weit die Wertschätzung gefehlt.“ Auch deswegen kam für den Abwehrhühnen ein Wechsel im Sommer in Frage: „Ich habe, wenn ich ehrlich bin, im Sommer über einen Wechsel nachgedacht.“

Der Grieche spürt absolutes Vertrauen

Grund für den Sinneswandel war dann eine bessere Perspektive unter Neutrainer Tuchel. „Als ich fast beschlossen hatte, etwas zu ändern, kam der neue Trainer und damit eine neue Chance“, erklärte Sokratis und führte weiter aus: „Es gab ein gutes Gespräch. Tuchel und der Verein haben mir das Gefühl gegeben, dass ich wichtig fürs Team bin. Ich spüre absolutes Vertrauen.“

„Klopp ein toller Trainer“

Gleichzeitg wollte der griechische Nationalspieler aber klarstellen, dass er ein gutes Verhältnis zu Tuchels Vorgänger Jürgen Klopp hatte: „Ich habe unter Jürgen Klopp viel gelernt. Er ist ein toller Trainer.“

Sokratis will mit dem BVB Herausforderer sein

Angesprochen auf die weiteren Ziele für diese Spielzeit, äußerte sich der Verteidiger kämpferisch und betonte, dass man in der Tabelle „immer an den Bayern dran bleiben“ wolle. Das primäre Ziel sei aber ein anderes: „Wir wollten Herausforderer für die Klubs sein, die sich im vergangenen Jahr für die Champions League qualifizieren konnten. Jetzt haben wir neun Punkte Vorsprung auf Platz drei. Es sieht gut aus.“

„Die Kritik an Mats ist unfair“

Während der Grieche von vielen als die größte Konstante in der BVB-Verteidigung gesehen wird, häufte sich in den letzten Wochen die Kritik an seinem Mannschaftskollegen Mats Hummels. In der Bild nimmt Sokratis den deutschen Nationalverteidiger in Schutz: „Die Kritik an Mats ist unfair! Es kann sein, dass er ein, zwei Fehler gemacht hat – genau wie ich oder Sven Bender.“ Hummels habe laut Sokratis „fast alle Spiele bestritten“, was für ihn eine Bestätigung seiner Meinung ist: „Wir spielen eine der besten Saisons der Klubgeschichte. Da kann er nicht so schlecht gewesen sein.“

 

 

 

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