Spielergewerkschaft Fifpro nicht grundsätzlich gegen Mega-WM

Auch die internationale Fußballspieler-Gewerkschaft Fifpro kann sich die umstrittene „Mega-WM“ unter gewissen Voraussetzungen vorstellen.

Bobby Barnes spricht sich nicht gegen die Mega-WM aus (Photo by AFP/SID/MIGUEL MEDINA)
Bobby Barnes spricht sich nicht gegen die Mega-WM aus (Photo by AFP/SID/MIGUEL MEDINA)

Auch die internationale Fußballspieler-Gewerkschaft Fifpro kann sich die umstrittene „Mega-WM“ mit 40 oder 48 statt 32 Teilnehmern unter gewissen Voraussetzungen vorstellen. „Natürlich stimmt die Fifpro nicht mit ab. Nichtsdestotrotz ist es fair zu sagen, dass wir immer dafür sind, Spielern die Gelegenheit zu geben, für ihr Land zu spielen – natürlich neben ihren Vereinspflichten“, sagte Fifpro-Europa-Chef Bobby Barnes der Sport Bild.

Dennoch verstehe die Gewerkschaft die Kritik, die auch Bayern Münchens Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge geäußert hatte. „Ich glaube, Rummenigges Einwand ist berechtigt. Wir sind nur für die Erweiterung, wenn das Arbeitspensum der Spieler dadurch nicht vergrößert wird, die vorgeschriebenen Ruhepausen eingehalten werden und der internationale Kalender nicht überlastet wird“, sagte Barnes. 

Der Fifpro sei gesagt worden, „dass die WM innerhalb des gleichen Zeitrahmens stattfinden wird und dass es keine zusätzlichen Spiele geben wird für die Spieler“, sagte Barnes: „Das sind die Kriterien, auf deren Respektierung wir sehr hoffen. Wenn diese Kriterien zutreffen, wäre die Fifpro nicht dagegen, Spielern eine größere Chance zu bieten, an der WM teilzunehmen. Es ist die Ambition jedes Spielers, bei einer WM dabei zu sein.“

Das Council des Weltverbands FIFA berät am Dienstag (9.00 Uhr) in Zürich über die Aufstockung, die ab der WM 2026 möglich wäre.

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