Spionage? Offenbar kein Problem für Ismael und Gisdol

München – Nein, es geht sicher nicht so professionell zu wie bei US-Geheimdiensten, aber offenbar betreiben Bundesliga-Klubs auch einen hohen Aufwand, wenn es um das Ausspionieren des Gegners geht.

Valerien Ismael – weiß der HSV über seine Taktik Bescheid? Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images

Hoher Aufwand des HSV

Wie unter anderem das Hamburger Abendblatt in dieser Woche berichtet hat – und wie es weitere regionale Medien auch in Wolfsburg schon thematisiert hatten, entsendete der HSV wohl einen „Spion“ in das Trainingslager von Gegner VfL Wolfsburg. So war Mitarbeiter Sören Quittkat wohl für eine Woche in La Manga (Spanien), um die neuen „Wölfe“, unter anderem mit Zugang Yunus Malli, zu analysieren.

Ismael bleibt cool

Die Wolfsburger sollen davon aber Wind bekommen – und es nüchtern zur Kenntnis genommen haben.
Das Beobachten des Trainings des Gegners sei in der Bundesliga längst normal, sagte Ismael dem Bericht nach. Angeblich soll Wolfsburg im Gegenzug dem HSV einen „Spion“ ins Camp nach Katar geschickt haben. Das Abendblatt schrieb lapidar: „Dieser wurde auf der streng bewachten Anlage des Kronprinzen zwar nicht einmal gesichtet, aber sei’s drum.“ Vielleicht gibt es demnächst ja bei der Video-Analyse des HSV auch einen Ausschnitt der Serie Homeland zu sehen. Die 6. Staffel der erfolgreichen Geheimdienst-Serie ist in den USA gestartet.

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