2. Bundesliga

St. Pauli hält Anschluss zu Nürnberg

am

München – St. Pauli siegt in Duisburg, Heidenheim landet einen 3:2-Erfolg über Bielefeld und Braunschweig und Frankfurt trennen sich torlos. Die Sonntags-Ergebnisse des 23. Spieltags in der 2. Liga im Überblick:

MSV Duisburg – FC St. Pauli    

Der Aufstiegskandidat aus Hamburg fiel in der ersten Halbzeit wenig ein. Dementsprechend waren Torchancen Mangelware. Der Tabellenletzte aus Duisburg stand sicher, konnte offensiv aber ebenfalls keine Akzente setzen.

In der 2. Halbzeit wurde die Partie offensiver geführt. St. Pauli ging in der 64. Minute in Führung. Buchtmann war über die rechte Seite in Richtung Strafraum gezogen, passte  zu Dudziak, der wiederum Marc Rzatkowski bediente. Der Mittelfeldspieler vollendete den Angriff mit einem Schuss ins rechte untere Eck  (64.). Duisburg drängte auf den Ausgleich, kam aber zu kaum mehr Torchancen. St. Paulis John Verhoek setzte dann in seinem 100. Zweitligaspiel den Schlusspunkt und traf in der Nachspielzeit (90.+4) zum 2:0.

St. Pauli hält als Vierter in der Tabelle Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen (zwei Punkte Rückstand auf Platz drei). Duisburg bleibt mit 13 Zählern Tabellen-Letzter und hat fünf Punkte Rückstand auf Relegationsplatz 16.

Eintracht Braunschweig – FSV Frankfurt

Die Gäste kamen besser in die Partie, doch die Eintracht fand nach und nach zu ihrem Spiel. Chancen auf die Führung gab es auf beiden Seiten, wobei die Gastgeber aber die klareren Möglichkeiten hatten. Dennoch ging es torlos in die Kabinen.

In der 2. Halbzeit übernahm Braunschweig mehr die Initiative, dennoch fehlte es an klaren Torchancen. Phillip Tietz hatte wohl noch die beste Möglichkeit, der eine Omladic-Flanke nur mit dem Schienbein zum Abschluss brachte und knapp das Tor verfehlte.

Als Tabellen-Sechster hat Braunschweig nun sieben Zähler Rückstand auf Platz drei, Frankfurt hat als 14. noch komfortable neun Zähler Vorsprung auf Platz 16.

1. FC Heidenheim – Arminia Bielefeld

Bielefeld hatte über weite Strecken des ersten Abschnitts mehr vom Geschehen. Mitte der ersten Hälfte verzeichnete die Arminia zwei richtig gute Gelegenheiten. Dennoch ging es mit einem 0:0 in die Pause. Alle fünf Treffer fielen dann in Halbzeit 2: Marc Schnatterer brachte Heidenheim in Führung (48.), Bielefelds Christoph Hemlein glich im Gegenzug per Linksschuss aus 18 Metern aus (49.).

Doch Hemleim war auch in der nächsten Szene maßgeblich beteiligt. Als Leipertz einem Pfostenknaller von Schnatterer nachjagte, brachte Hemlein ihn zu Fall. Den folgenden Elfmeter nutzte Schnatterer zum 2:1 (53.). Das 3:1 für Heidenheim folgte durch eine Bielefelder Ungenauigkeit. Dick spielte den Ball zu kurz zu Keeper Hesl zurück, dessen Befreiungsschlag sich gegen den anchsetzenden Leipertz als Bummerang erwies und der Ball zum 3:1 ins Netz flog (62.).

Danach musste Arminias Schütz nach Foulspiel auch noch mit Gelb-Rot (64.) vom Feld. Dennoch kämpfte Bielefeld um den Anschluss, Julian Börner gelang in der 80. Minute noch das 2:3. Bielefeld drängte auf den Ausgleich, die beste Möglichkeit in der Schlussphase hatte Kon van der Biezen, dessen Schuss Heidenheims Keeper Zimmermann mit einer starken Parade noch um den rechten Pfosten lenkte (90.+2).

Beide Teams rangieren weiter komfortabel im Mittelfeld der Tabelle, Heidenheim als Siebter, Bielefeld als 13.

 

Über Carsten Ruge

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