Stendera: „Fühle mich in Frankfurt extrem wohl“

München – Er ist derzeit der hellste Stern am Frankfurter Fußball-Himmel: Marc Stendera gehört mit seinen jungen 20 Jahren zu den Leistungsträgern im Team der Hessen. Im Interview mit der Hessenschau während des Trainingslagers hat sich das Eintracht Frankfurt-Juwel zu seinen Zukunftsplänen geäußert.

Marc Stendera gehört bei Eintracht Frankfurt mit seinen noch jungen 20 Jahren zu den Leistungsträgern. (Foto: DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images)
Marc Stendera (re.) gehört bei Eintracht Frankfurt mit seinen noch jungen 20 Jahren zu den Leistungsträgern. (Foto: DANIEL ROLAND/AFP/Getty Images)

Stendera sieht keinen Grund für einen Weggang

Ein Leader, ein Führungsspieler, der auf dem Platz das Sagen hat und das Spiel an sich reist – diese Fähigkeiten hat Marc Stendera bei Eintracht Frankfurt mit nur 20 Jahren inne. Doch solch wertvolle Attribute in jungem Fußballer-Alter zu besitzen, wecken bei anderen Vereinen Begehrlichkeiten und großes Interesse. Der Youngster will sich vorerst aber nicht umorientieren. „Es spricht nichts dagegen, dass ich hier auch noch länger bleibe. Ich fühle mich super wohl hier“, äußerte Stendera im Hessenschau-Interview im Trainingslager in Abu Dhabi. Sein Vertrag läuft noch bis Sommer 2017.

„Gleichzeitig Ziele hinterfragen“

Doch gleichzeitig sei es wichtig, seine Ziele und seine zukünftige Karriere zu hinterfragen. „Aber der Zeitpunkt dafür ist noch nicht da, sich große Gedanken darüber zu machen“, sagte Stendera, was die Fans und auch die Verantwortlichen der Frankfurter Eintracht fröhlich stimmen dürfte. Dass er eines Tages den Wunsch hat auch international sein Können zu zeigen sowie zu einem besser positionieren Verein zu wechseln, schließe er aber nicht aus.

Eintracht kann Vertrag verlängern

Der hessische Bundesligist hat sogar die Möglichkeit den in anderthalb Jahren auslaufenden Vertrag per Option um weitere 365 Tage zu verlängern. Wichtig wäre es für die Adlerträger, denn Stendera ist in dieser Saison der bislang auffälligste Eintracht-Akteur. Sinnbildlich dafür war die Derby-Niederlage gegen Darmstadt 98, als Trainer Armin Veh nach der Partie der Kragen platzte: „Es kann nicht sein, dass ein 19-Jähriger die Mannschaft anführt.“ Mittlerweile dürfte Armin Veh froh sein, wenn Stendera in seinem Team noch für lange Zeit den Taktstock schwingen würde.

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