Bundesliga

Stepi zittert mit Frankfurt

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München – Dragoslav Stepanovic ist einer der bekanntesten Übungsleiter, die Eintracht Frankfurt trainiert haben. In einem Interview mit der Bild-Zeitung sprach er über die Abstiegskandidaten und seine Eintracht.

„Batterien schneller leer, als man denkt“

Seiner Ansicht nach sind Hoffenheim, Stuttgart und der Hamburger SV am meisten gefährdet. Und auch die beiden Aufsteiger sieht der 67-Jährige noch nicht gesichert. Bei Darmstadt und Ingolstadt wird die Rückrunde zeigen, wie viel Saft und Kraft sie noch haben. In der Bundesliga sind die Batterien schneller leer, als man denkt“, warnte „Stepi“.

Erwartungen an Veh zu hoch?

Auch seine Eintracht sei in Gefahr. „Die Mannschaft muss sehr viel kämpfen, um nicht abzusteigen. Mit etwas Glück und ein paar Siegen in den ersten Spielen wären wir aus dem Schneider – wenn nicht, geht‘s ums Überleben. Und dann kommt die Situation, wo man sich fragt, ob Veh zu früh zurückgeholt worden ist. Denn: Wenn ein Trainer so viel Erfolg hatte wie er, ist die Erwartung noch höher“, sagte Stepanovic.

Hoffnung auf Huszti

Von Veh wünscht sich der ehemalige Coach vor allem eins: „Ein System. Das gibt Sicherheit. Für dieses ständige Wechseln von 4-4-2 auf 4-1-4-1 oder 4-2-3-1 fehlen Eintracht die Spieler. Vor allem fehlt mir ein Spielmacher. Ich hoffe, dass Huszti die Rolle übernehmen kann. Und ich würde Seferovic nicht länger als Vorbereiter, sondern lieber als Vollstrecker sehen.“

Lob für Bruchhagen

Zudem müsse Frankfurt die Defensivprobleme in den Griff bekommen. „Ich weiß nicht, wieso Eintracht solche Probleme hat. Schon letztes Jahr über 60 Gegentore! Das muss definitiv ein Punkt in der Rückrunden-Vorbereitung sein: Defensive von A bis Z!“, stellte der 67-Jährige klar. Lob bekommt der scheidende Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen. „Er hat seinen Job wunderbar gemacht. Eintracht ist finanziell so stabil wie nie“, so Stepanovic.

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